„Ausverkauf” bei Hertie: Am 7. März ist endgültig Schluss

Von: ddp
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<b>Essen/Eschweiler. </B>Nach der Insolvenz der Essener Warenhauskette Hertie gibt es ab Freitag, 13. Februar, in 15 Filialen Schlussverkäufe mit zweistelligen Rabatten.

In den Filialen in Bocholt, Marl, Herne, Eschweiler, Erkrath, Herdecke, Lünen, Köln-Chorweiler und Mettmann sowie Delmenhorst in Niedersachsen, Aschaffenburg in Bayern und Hamburg-Langenhorn dauere der Schlussverkauf voraussichtlich bis 7. März. Dann würden diese Niederlassungen geschlossen.

Am Donnerstag hatten die ersten vier Hertie-Filialen geschlossen, darunter drei in Nordrhein-Westfalen. Dabei handelt es sich nach Unternehmensangaben um die Niederlassungen in Essen-Altenessen, Essen-Borbeck und Duisburg-Walsum sowie in Kassel.

Hertie hat derzeit insgesamt 73 Filialen mit 3400 Mitarbeitern. Ende Januar hatte das insolvente Unternehmen angekündigt, 19 dieser Niederlassungen mit 520 Vollzeit-Stellen zu schließen.

Ursache für die Hertie-Pleite sind aus Sicht von Insolvenzverwalter Biner Bähr vor allem die hohen Mieten, die von dem ursprünglichen Eigentümer der Gruppe - dem ebenfalls insolventen Finanzinvestor Dawnay Day - gefordert wurden. Demnach mussten die Hertie-Filialen rund 20 Prozent ihres Umsatzes für die Miete aufbringen. Das liegt den Angaben zufolge um das Fünffache über den marktüblichen Preisen.

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