Eschweiler - Ausstellung von Costa Lefkochir an zwei Orten gleichzeitig

Ausstellung von Costa Lefkochir an zwei Orten gleichzeitig

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Ruft nicht zuletzt zur Solidarität mit den Kindern Afrikas auf: Costa Lefkochir zeigt seine Werke vom 20. April bis zum 8. Juni in der Galerie Art Engert und der Röher Parkklinik.

Eschweiler. „Le voyage intérieur“ nennt Costa Lefkochir, der griechisch-belgische Maler, Zeichner und Bildhauer seine große Ausstellung in der Röher Parkklinik und in der Galerie Art Engert , die vom 20. April, bis zum 8.Juni, an beiden Orten zur gleichen Zeit gezeigt wird.

Die innere Reise, die Reise ins Innere – ins Innere des Menschen und Künstlers Costa Lefkochir, die Reise, um das eigene Selbst zu suchen und zu finden? Costa Lefkochir, geboren 1952 in Heraklion, Griechenland, studierte an der königlichen Kunstakademie in Lüttich, Belgien. Im Verlauf seines Künstlerlebens hatte er je 80 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in einer Vielzahl von Ländern. Seine Arbeiten finden sich in vielen internationalen Museen. Costa Lefkochir ist ein Künstler in Bewegung - geistig und körperlich. Er liest, er reist, er stellt Fragen und sein gesamtes Werk nährt sich aus den Gedankengängen von Dichtern und Philosophen.

Costa Lefkochir studiert die griechischen Philosophen, er sucht und findet Vorbilder unter den Malern, den zeitgenössischen wie auch unter den längst nicht mehr lebenden. Er erkundet Turner, für den er sich begeistert, und El Greco, den Urahn aus der kretischen Heimat. Er gründete eine Künstlergruppe aus Malern, Bildhauern und Dichtern. Er besucht und diskutiert mit Schriftstellern und Philosophen. Zweimal trifft er sein großes Vorbild Antoni Tapies, den spanischen Malerfürsten in dessen Atelier und diskutiert mit ihm Fragen der Kunst. Man kann sich vorstellen, dass Costa Lefkochir, wäre er schon in der Antike in Heraklion geboren worden, er sicher selbst zum Orakel nach Delphi gepilgert wäre, um es zu befragen.

Seine Vorliebe für das Geheimnisvolle verbirgt nicht die Einflüsse, denen er sich öffnet; El Greco, William Turner und Mark Rothko im Wesentlichen, aber in seiner bildlichen Dynamik ist er ganz auf Literatur und Poesie ausgerichtet, auf Kazantsaki, auf Teiihard de Chardin und die heutigen Dichter wie Pierre-Yves Leloup.

Costa Lefkochir lebt aber ebenso intensiv im Hier und Jetzt. Seine künstlerische Arbeit stellt er in einen Kontext von sozialer Verantwortung, Als ein Freund ihm von den erbärmlichen Zuständen erzählt, in denen Kinder in Schwarzafrika leben müssen, beginnt er eine Reihe von Reisen nach Togo, besucht unterschiedliche Städte und unterrichtet die Kinder in Kunst.

Die entstandenen Kunstwerke der Kinder nimmt er mit nach Lüttich und bezieht sie in seine Kunstwerke ein. So entsteht eine eigene große Werkgruppe „Regards d‘Enfants“, die in den nächsten Jahren in Europa in einer Wanderausstellung gezeigt wird und zur Solidarität mit den Kindern Afrikas aufrufen soll. Sein Malen ist zugleich großzügig, gründlich gearbeitet und stark, doch zugleich intim und distanziert. Es beruht auf einer symbolischen Sprache stilisierter Formen, die bei jedem Betrachter unterschiedliche Eindrücke hinterlassen und Reaktionen hervorrufen.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Samstag, den 20. April 2013, um 17 Uhr in der Röher Parkklinik, Röher Straße 53 in Eschweiler. Die Einführung spricht Dr. Wolfgang Becker, Direktor Ludwigforum Aachen a.D. Musikalisch untermalt wird die Eröffnung von dem jungen, begabten Posaunisten Jonathan Nuss.

In der Galerie Art Engert findet am Sonntag, den 21. April von 14 bis 17 Uhr eine erste Besichtigung statt. Die Ausstellung in der Röher Parkklinik und in der Galerie Art Engert dauert vom 20. April bis zum 8. Juni 2013. Sie ist geöffnet in der Röher Parkklinik montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, in der Galerie Art Engert mittwochs bis freitags von 13 bis 19 sowie nach Vereinbarung.

Weitere Infos unter www.galerieartengert.de und www.roeher-parkklinik.de.

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