Eschweiler - Ausstellung: Vater und Sohn im Doppelpack

Ausstellung: Vater und Sohn im Doppelpack

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Stellen gemeinsam im Talbahnhof aus: Antonio Máro und sein Sohn Rafael Ramirez-Máro.

Eschweiler. „United Colors of Ramirez & Máro” lautet der Titel der Gemeinschaftsausstellung von Rafael Ramirez Máro und Antonio Máro, die am Sonntag, 23. Januar, auf Einladung des Eschweiler Kunstvereins in der Städtischen Kunstsammlung im Kulturzentrum Talbahnhof eröffnet wird.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Ölgemälde aus prämierten Bilderzyklen von Rafael Ramirez Máro sowie aktuelle Ölgemälde und Glasskulpturen, ergänzt durch Contraplanos,Zeichnungen, Farbradierungen und Gouachen von Antonio Máro.

Die Vernissage findet am Sonntag, 23. Januar, 11 Uhr, statt. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Hans-Werner Schmidt, Leiter der Volkshochschule Eschweiler und Gründungsmitglied des Eschweiler Kunstvereins, des Kunst- und Kulturvereins „Haus Troistorff” e.V. in Monschau sowie von 1984 bis 1995 Vorsitzender des überregionalen Rheinischen Kunstvereins.

Antonio Máro wurde 1928 in Catacaos/Peru geboren. Er malt bereits seit seiner Kindheit. Sein erster Lehrer war Ricardo Grau, Direktor der Kunstakademie Lima. Von 1950 an lebt Máro in Europa, wo er bei Willi Baumeister in Stuttgart seine Studien vervollständigt. Antonio Máro ist in nahezu allen künstlerischen Techniken ein Meister. Neben der Malerei beschäftigt er sich auch mit der Bildhauerei und arbeitet mit verschiedenen Materialien wie Holz, Metall, Glas und Keramik. Zuletzt waren seine Ausstellungen u.a. im Internationalen Kunstzentrum Ost-Belgien (IKOB), Eupen, Mittelrhein-Museum Koblenz, Schloss Burgau/Düren, Privat-Galerien in Miami, Orlando und Fort Lauderdale, Den Haag, Kloster Rolduc, Kerkrade, zu sehen. Ê

Rafael Ramirez Máro zeigt figurative und abstrakte Malerei, Portraitmalerei und Bilderzyklen aus den Bereichen Zeitgeschichte, Kultur, Philosophie, Psychologie, Religion und Spiritualität. Bilderzyklen unter anderem aus der Literatur (Don Quijote/Woyzek/Julius Caesar (Shakespeare/Piloty)/Mythologie/Karneval/Musik: Mozart/ Bach/Ballet/Flamenco/Tango/Ausdruckstanz. Geschichte und Zeitgeschichte: Holocaust/Spanischer Bürgerkrieg/Immigration/Gewalt der Geschlechter und Gewalt gegen Kinder. Zuletzt waren seine Werke in Den Haag, auf Burg Hochosterwitz in Kärnten/Österreich, Burg Stolberg, Nizza, Aula Carolina, Aachen, etc. zu sehen.

Die gemeinsame Präsentation ihrer Kunstwerke lässt den Entwicklungsweg der beiden Künstler wunderbar nachvollziehen. Der Sohn hat vom Vater das Abstraktionsvermögen von der Pike auf gelernt und sich selber zurückbesonnen auf die Malereiqualitäten der alten Meister und verbindet beide Stile genial miteinander.

Die Ausstellung in der Städtischen Kunstsammlung kann bis Sonntag, 6. Februar, besucht werden. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr.
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