Eschweiler - Ausstellung „Glänzende Aussichten“: Zwischen Schmunzeln und Nachdenken

Ausstellung „Glänzende Aussichten“: Zwischen Schmunzeln und Nachdenken

Von: se
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Gabi Halili (Misereor), Albert Borchardt (attac inde-rur) und die stellvertretende Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt (von links) eröffneten am Montag im Rathaus die Ausstellung „Glänzende Aussichten. 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. „Glänzende Aussichten. 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“. So ist eine Ausstellung überschrieben, die noch bis zum 23. April im Foyer des Eschweiler Rathauses zu sehen ist. Ausgerichtet wird diese von attac inde-rur. Die Wanderausstellung ist eine Kooperation des Erzbistums Bamberg mit Misereor.

Bereits vor der offiziellen Begrüßung am Montagnachmittag nahmen die Besucher die bunten Zeichnungen genau unter die Lupe. Begeistert waren jedoch nicht nur die Gäste, sondern auch Helen Weidenhaupt, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Eschweiler und Vorsitzende des Kulturausschusses. „Vielen Dank, dass du diese wunderbare Ausstellung nach Eschweiler geholt hast“, lobte sie Initiator Albert Borchardt. Weidenhaupt war der Meinung, dass die Karikaturen nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken anregen würden.

Diese Auffassung vertraten nicht nur die Besucher, die ihre Zustimmung durch Kopfnicken ausdrückten, sondern auch Gabi Halili, Vertreterin von Misereor, die die Gäste im Rathausfoyer an diesem Nachmittag ebenfalls begrüßte. Sie meinte: „Auf diese Weise können die großen Probleme auch der breiten Öffentlichkeit nahe gebracht werden.“ Schließlich müsse man sich auch in der Bundesrepublik mit Themen wie dem Klimawandel und Konsumverhalten auseinandersetzen, so Halili weiter.

Die Verbindung zwischen Lachen und Nachdenken, die sich beim Betrachten der 99 Werke einstellt, beschäftigte auch Albert Borchardt in seiner Ansprache. „Man lacht zwar, aber irgendwann bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken. Das ist genau das, was die Karikaturen ausmacht“, meinte er und erklärte anhand einiger Beispiele, wie sich das Verhalten jedes einzelnen ändern könne.

Besonders gut gelang dies an einer Karikatur, auf der eine Dame zu sehen ist, die einen Korb kauft. Der Verkäufer fragt sie daraufhin: „Brauchen Sie ´ne Tüte für den Korb?“ „Wenn das steckenbleibende Lachen Nachdenken erreicht, dann ist mit dieser Ausstellung schon sehr viel erreicht“, meinte Borchardt und fügte hinzu: „Die Veränderung muss bei uns selbst beginnen.“

Bis Donnerstag, 23. April, haben Indestädter noch die Gelegenheit die Wanderausstellung im Foyer des Rathauses zu begutachten. Die Öffnungszeiten entsprechen denen des Rathauses.

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