Außergewöhnliches Wetter sorgt für Ascheflug

Von: tob
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Bernd Kerres staunte nicht schlecht: Auf seinem Hausdach, im Garten, und im Gäste-WC fand er eine feine Schicht feinen braun-schwarzen Staubes vor, herübergeweht von der Kraftwerksreststoffdeponie.

Eschweiler-Neu-Lohn. Bernd Kerres staunte vor einigen Tagen. Auf seinem Hausdach, im Garten, ja sogar im Gäste-WC fand er eine feine Schicht feinen braun-schwarzen Staubes vor. Herübergeweht von der Kraftwerksreststoffdeponie, die sich rund 600 Meter vom Neu-Lohner Ortsrand Stück für Stück in den Himmel „arbeitet“.

Die Kombination aus hoher Windgeschwindigkeit, sehr niedrigen Temperaturen und länger andauernder Trockenheit habe dafür gesorgt, dass Aschepartikel geflogen seien, sagt RWE-Sprecher Manfred Lang. In der Deponie werden bis zum Ende des Tagebaus Kraftwerksaschen vom Standort Weisweiler abgeladen. Die endgültige Größe der Deponie wird 58 Hektar betragen, rund 19 Millionen Kubikmeter Asche werden dann in einer Höhe von 60 Metern aufgetürmt sein.

Im Normalfall werde keine Asche in den Ort geweht, bei außergewöhnlichen Wetterlagen ergreift der Tagebaubetreiber zusätzliche Maßnahmen. Wie jetzt vor kurzem, als zusätzliche Beregner eingeschaltet wurden und die Werksfeuerwehr mit ausrückte. Allerdings könne nie ganz ausgeschlossen, dass das nicht doch wieder einmal geschieht, so das RWE.

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