Außengastronomie am Markt: Ein Leitfaden für Tische, Stühle & Co.

Von: tob
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Noch rollen die Bagger auf dem Markt an. Mit Beginn der Freiluftsaison sollen die Gastronomen die Tische wieder rausstellen können. An ein paar Regeln müssen sie sich halten. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Seit dem Ende der Karnevalstage wird am Markt wieder eifrig gearbeitet. Bis zum Beginn der Freiluftsaison für die am Markt ansässigen Wirte soll der Platz samt Freitreppe fertiggestellt sein. Am Donnerstagabend verabschiedet der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss einen Leitfaden zur Gestaltung der Außengastronomie.

Die Gastronomie leiste einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Innenstadt, heißt es in der Vorlage. Der Leitfaden wird in Abstimmung mit dem Citymanagement Eschweiler und dem Eschweiler Wirteverein erarbeitet. Michael Esser ist Vertreter des Wirtevereins und mit seiner Gastronomie am Markt ansässig.

Ihm ist wichtig zu betonen, „dass sich grundsätzlich erstmal nichts ändert“. Für die Wirte gelte Bestandsschutz. Erst bei Neuanschaffungen müsse man sich genau an die Vorschriften beziehungsweise Empfehlungen halten. Einige davon führen wir im Folgenden kurz auf.

So soll jede Außengastronomie für sich einheitlich gestaltet sein (einheitliche Stuhl- und Tischmöblierung, einheitliche Sonnenschirme beziehungsweise Markisen). Tische und Stühle sollen in Material und Farbe aufeinander abgestimmt sein – mit dem Zusatz: Die Möblierung muss aus hochwertigen Materialien bestehen und ein ansprechendes und angenehmes Aussehen gewährleisten. Minderwertig erscheinende Kunststoffmöblierung ist zu vermeiden.

Auch für Sonnenschirme und Markisen gelten Vorschriften. Die Schirmform darf rund oder quadratisch sein, der Durchmesser beziehungsweise die Kantenlänge des Schirms maximal fünf Meter betragen. Die Farbe muss je Gastronomiebetrieb einheitlich sein.

Markisen sollen sich in Farbe, Form und Anbringungsart an die Architektur der Gebäude anpassen

Nicht zugelassen ist dominante Produktwerbung an der Möblierung beziehungsweise an den Sonnenschirmen, dezente Eigenwerbung, beschränkt auf das Lokal, ist zulässig.

Eine Werbung wird dann als dezent bezeichnet, wenn sie nicht mehr als 50 Prozent der Markisenbreite einnimmt und sich nur an den Volants befindet.

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