Ausgelaufene Flüssigkeit: Großeinsatz an Bahnstrecke

Von: red
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90 Einsatzkräfte arbeiteten vor Ort. Foto: R. Roeger

Eschweiler. Eine verdächtige Flüssigkeit, die aus dem Kesselwagen eines Güterzugs auslief, hat am Samstagmorgen einen Großeinsatz ausgelöst. 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Die Bahnstrecke Aachen-Köln musste gesperrt werden.

Die Feuerwehr war nach einem Personenunfall gegen 6.15 Uhr ausgerückt, um die Situation auf der Bahnstrecke Aachen-Köln zu untersuchen. Ein Lokführer, der den Güterzug inspizierte, fand kurz vor sieben Uhr ein undichtes Bodenventil an einem Kesselwagen.  Bei der Substanz hätte es sich um die ätzende und brennbare Flüssigkeit handeln können, die in dem Wagen transportiert wurde.

Daraufhin wurde ein sogenannter ABC-Einsatz ausgerufen, bei dem möglicherweise gefährliche Stoffe im Spiel sind. Insgesamt rückten 90 Einsatzkräfte an, von denen einige unter Atemschutz und mit Chemieschutzanzügen unter den Waggon krochen, um das Ventil zu untersuchen und Proben zu nehmen. Die Strecke war nicht befahrbar, das Gelände wurde abgesperrt.

Am Vormittag stellte sich dann heraus, dass es sich bei den genommenen Proben nicht um die ätzende und brennbare Flüssigkeit handelte. Die Feuerwehr geht davon aus, dass nach dem längeren Stillstand des gekühlten Waggons Schwitzwasser ausgetreten ist. Der Einsatz konnte gegen 11 Uhr beendet werden.

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