Eschweiler/Weisweiler - Ausbildungstag: EWV präsentiert sich neuen Azubis

Ausbildungstag: EWV präsentiert sich neuen Azubis

Von: rl
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Zeigen den Jugendlichen die Möglichkeiten in der Ausbildungswerkstatt: Kai von den Bergen, Elektroniker für Betriebstechnik, Maximilian Loup und Nils Johnen, Auszubildende Elektroniker für Betriebstechnik und Julia Jung, in einer Ausbildung zur Industriekauffrau (v.l.). Foto: Rebecca Leisten

Eschweiler/Weisweiler. Jugendlichen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, wurden beim vierten Ausbildungstag vom Energie- und Wasser-Versorger (EWV) in der Betriebsstelle Weisweiler Impulse angeboten, um die Ausbildungsberufe des Unternehmens kennenzulernen.

Neben Informationsständen, der Besichtigung der Ausbildungsstätten und technischen Experimenten, gab es für die Besucherinnen und Besucher auch ein Bewerbungstraining.

Gerade das Training ist eine gute Möglichkeit, sich optimal auf einen Ausbildungsplatz vorzubereiten: „Da zeigen wir unter anderem, wie ein Einstellungstest aussehen kann, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft und geben Tipps, worauf man alles bei einem Bewerbungsschreiben achten muss“, erklärt Jessica Lauscher, kaufmännische Auszubildende beim EWV.

Selbst organisiert

Besonders an diesem Ausbildungstag war auch, dass der Tag alleine durch die Auszubildenden des dritten Lehrjahrs organisiert wurde. Sie gestalteten ein Rahmenprogramm, Interviews mit Ausbildern auf der Bühne, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Infoständen und Ausbildungsstätten, sowie die Werbung im Vorfeld der Veranstaltung. Damit die Organisatoren aufeinander abgestimmt handeln konnten, gab es ein dreiköpfiges Team, dass die Leitung der Organisation inne hatte: Jessica Lauscher, Tobias Schumacher, der sich in einer Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik befindet und Julia Jung, Auszubildende zur Industriekauffrau.

Das die Organisation einer solchen Veranstaltung ein wichtiger Lernprozess im Rahmen einer Ausbildung ist, kann Lauscher bestätigen: „Wir haben gelernt, wie man Dienstleister beauftragt, wie man einen Kostenplan entwickelt und mit Budget umgeht. Das sind alles Erfahrungen, die sehr wichtig für uns waren.“

Den Besuchern wurde beim Ausbildungstag drei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten beim EWV präsentiert: Zum einen die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik, zum anderen die Ausbildung zur Industriekauffrau und Industriekaufmann und letztlich die Möglichkeit des sogenannten Switchers. Der Switcher ist eine Turboausbildung zur Industriekauffrau/Industriekaufmann und richtet sich an Studienabbrecher, die zuvor in den sogenannten MINT-Fächern studiert haben.

MINT-Fächer umfassen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Studienabbrecher aus diesen Fächern bringen ein Grundwissen und technisches Verständnis mit, die gut für unsere Ausbildungen sind.“, so Yvonne Rollesbroich, Pressesprecherin beim EWV. Damit die Azubis innerhalb des Betriebes eine Perspektive haben, bildet der Betrieb nur nach Bedarf aus und übernimmt seine Auszubildenden.

Momentan werden 30 junge Frauen und Männer beim EWV ausgebildet. Für viele Unternehmen, so auch das EWV, ist es nicht mehr so einfach, geeignete Bewerber zu finden. dementsprechend gehen Unternehmen offensiver an die Öffentlichkeit. Damit auch im nächsten Jahr neue Auszubildende den in den betrieb kommen, wurde im Vorfeld der Veranstaltung sogar Werbung im Kino geschaltet: „Da der Tag der offenen Tür ein begrenztes Budget hat, musste eine kostengünstige Variante der Werbung gefunden werden, die viele Menschen erreicht. Im Kino Alsdorf hatten wir die Möglichkeit das Plakat vom Ausbildungstag mit einer Off-Stimme zu zeigen.“, erzählt Julia Jung.

In den letzten Jahren zog die Veranstaltung rund 250 Besucher an. Um den Tag der offenen Tür von Jahr zu Jahr zu optimieren, setzen sich die verantwortlichen Auszubildenden nach dem Ausbildungstag zusammen und ziehen ein Resümee, um lernen zu können, was man verbessern kann.

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