Ausbildung auch gut fürs Betriebsklima

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Da freuen sich die derzeitigen Azubis des Eschweiler Unternehmens mit: IHK-Geschäftsführer Heinz Gehlen überreichte am Montag die Urkunde „Anerkannter Ausbildungsbetrieb” an Geschäftsführer Thomas Mertes (vorn links). Rechts Prokurist Frank Hofmann, der bei „Anneliese” Ausbildungsleiter ist.

Eschweiler. Die Anneliese Mertes GmbH ist für ihre qualifizierte und nachhaltige Arbeit in der Ausbildung Jugendlicher ausgezeichnet worden. Heinz Gehlen, Geschäftsführer der Berufsbildungsabteilung der Industrie- und Handelskammer Aachen, überreichte am Montag die Urkunde an Geschäftsführer Thomas Mertes.

Die Anneliese Mertes GmbH ist Hersteller von Backzubehör für Industriebäckereien und seit über 50 Jahren in Eschweiler ansässig. Seit 2002 befinden sich die Produktion und Verwaltung im Industriegebiet „In der Krause”. Anneliese - so der europaweit bekannte Markenname - beschäftigt aktuell 125 Mitarbeiter.

Auf einer Produktionsfläche von 8500 Quadratmetern werden Produkte und Geräte für Filialbäckereien und industriell fertigende Backbetriebe hergestellt, vom Backblech bis zur Ladenausstattung.

Gut 35 junge Menschen haben in den vergangenen zehn Jahren ihre Ausbildung bei Anneliese erfolgreich abgeschlossen. Dabei reicht die Bandbreite der Ausbildung von Industrie- und Bürokaufleuten bis zu technischen Zeichnern der Fachrichtung Maschinen- und Anlagentechnik sowie Fachlageristen.

Zur Zeit absolvieren acht junge Leute in den verschieden Abteilungen ihre Ausbildung. Dabei wird darauf geachtet, das die Auszubildenden bereits vom ersten Tag an direkt mit in den Unternehmensalltag einsteigen. Thomas Mertes: „Bei uns gibt es keine typischen Azubi-Aufgaben. Alle Arbeiten, die wir erledigen, gehören zum normalen Betriebsablauf.” Eigenständige und selbstverantwortliche Arbeit werde bei der Anneliese Mertes GmbH groß geschrieben.

Im Gespräch mit Heinz Gehlen bezeichnete Geschäftsführer Mertes die Ausbildung junger, engagierter Menschen nicht nur „als unsere Verantwortung und auch als Möglichkeit, unser Wissen und unsere Erfahrung weiter zu geben”, sondern zugleich als ein wirksames Instrument für ein gutes Betriebsklima und eine hohe Unternehmenskultur: „Wenn ich jemanden ausbilde, gebe ich uns drei Jahre Zeit und habe alle Geduld der Welt.” Langfristig zahle es sich aus, wenn Mitarbeiter in den Betrieb hineinwachsen und die Abläufe verstehen lernen - „das ist einer der Gründe, dass der Zufriedenheitsgrad hier sehr hoch ist”.

Mertes: „Die Urkunde ist für uns ein Gütesiegel, aber gleichzeitig auch Anspruch, dieses Niveau in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu sichern.”

Und außerdem „können wir als regional verhaftetes Unternehmen so unseren Teil dazu beitragen, dass die Menschen hier in der Region eine gute Ausbildung erhalten und somit auch unseren Eigenbedarf an qualifizierten Mitarbeitern für die Zukunft sichern.”
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