Eschweiler - August Raabe: Einsatz für das Gemeinwohl

August Raabe: Einsatz für das Gemeinwohl

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Glückwünsche zum Neunzigsten. Von links Helen Weidenhaupt als Stellvertreterin des Bürgermeisters, Rainer Wick und Vorsitzender Jörg Erkens von der Ortsgruppe der IG Bergbau, Chemie, Energie, Jubilar August Raabe und Gewerkschaftssekretär Dennis Radtke.

Eschweiler. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!” 90 Jahre alt wurde am Montag August Raabe. Zum Gratulieren kamen unter anderem Eschweilers stellvertretende Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt und eine Delegation der Gewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie (IGBCE) ins AGO-Seniorenzentrum.

Der Geburtstagsbesuch war zugleich ein Dankeschön für viele Jahre Einsatz für das Gemeinwohl in Eschweiler, besonders für die Mitarbeiter der Rheinbraun. August Raabe war im Betriebsrat der Rheinbraun-AG und Vorsitzender der Ortsgruppe seiner Gewerkschaft.

Zudem war er als Vorgänger von Willi Koch viele Jahre lang Knappschaftsältester in Eschweiler-Ost. Die Knappschaft ist die Organisation für die soziale Absicherung im Bergbau. Raabe stammt aus dem niedersächsischen Solebad Melle bei Osnabrück. Nach Eschweiler kam er als Soldat 1941. „Nach 14 Tagen bekamen wir das erste Mal Ausgang”, erzählte er.

Liebe auf den ersten Blick

An diesem Tag lernte er seine künftige Frau Anneliese kennen - eine Liebe auf den ersten Blick. „Da kommt die Frau meines Lebens” habe er noch zu einem Kameraden gesagt, und das stimmte dann auch. Fast 60 gemeinsame Jahre waren dem Ehepaar vergönnt. Vor acht Jahren ist Anneliese Raabe gestorben.

Der Einsatz für seine Kollegen am Arbeitsplatz war August Raabe eine Selbstverständlichkeit. „Ich habe immer den Mund aufgemacht.” Zum Beispiel, als es um die Abschaffung des Akkords ging. „Und bei der nächsten Betriebsratswahl stand ich auf der Liste.” Für dieses Mundaufmachen und diesen Einsatz dankte ihm die Gewerkschaft jetzt mit einem Geschenk und von Herzen. Und wünschte ihm noch viele Geburtstage. Raabe: „Ich bin ein Optimist. Zehn Jahre schaffe ich noch.” Helen Weidenhaupt kündigte dazu spontan ihren Besuch an: „Dann komme ich wieder.”

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