August Braun bleibt Vorsitzender des Fördervereins

Von: af
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Blicken optimistisch in die Zukunft: Karl-Heinz Mürkens, Andreas Sevenich, August Braun, Matthias Sieger, Willi Sommer, Andreas Wagner, Matthias Schmitz, Theo Lövenich und Christoph Schmitz (v.l.) vom Förderverein Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn. Foto: Anna Fitscher

Eschweiler-Neu-Lohn. Die Mitglieder des Fördervereins Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn haben sich im Gasthaus Rinkens zur Versammlung getroffen. Der 1991 gegründete Verein setzte sich zum Ziel, die Erinnerung an die beiden Kirchen der fünf abgebaggerten Dörfer des Kirchspiels aufrechtzuerhalten.

2002 wurde dann der Grundstein zur heutigen Gedächtniskapelle gelegt. Der Verein kümmert sich seitdem um die Instandhaltung und Pflege der Kapelle.

Der Vorsitzende August Braun eröffnete die Versammlung und freute sich über die vielen Besucher. Geschäftsführer Matthias Schmitz war es vorbehalten, den Geschäftsbericht zu verlesen. Im Juni dieses Jahres wurde erneut der Christuskorpus am Küsters Kreuz zerstört.

Dies war 2007 schon einmal geschehen. Steinmetz Claus Vendel aus Eschweiler lieferte einen Ersatzkorpus und montierte diesen. Zudem wurden im März die aus Kupfer bestehenden seitlichen Dachrinnen sowie das Fallrohr der Kapelle gestohlen. Da auch dies im Jahr zuvor bereits passiert war, entschied der Verein sich, die Dachmaterialien durch PVC-Kunststoffkomponenten zu ersetzen.

Dann standen die Vorstandswahlen an. Einstimmig wurde August Braun wieder als Vorsitzender gewählt. Auch Matthias Schmitz wurde erneut einstimmig zum Geschäftsführer gewählt. Im Anschluss hielt Andreas Wagner, Leiter des Tagebaus Inden, einen Vortrag zur aktuellen Situation im Tagebau und der weiteren Förderung von Braunkohle. „Das Verhältnis zwischen der Rheinbraun GmbH und den Neu-Lohnern ist trotz der Abbaggerungen vor 50 Jahren sehr vernünftig“, sagte ein Mitglied des Vereins.

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