Auftakt der „Loss mer senge“-Veranstaltung im Talbahnhof

Von: se
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Für den reibungslosen Ablauf sorgte das Loss mer singe – Team um Initiator Achim Bergs (4. von links), das das Publikum im Talbahnhof zum Mitsingen animierte. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Dass Singen die Menschen miteinander verbindet, wurde am Sonntagabend im Talbahnhof deutlich. Das Loss-mer-singe-Team Eschweiler hatte zum „Einsingen in den Karneval“ eingeladen und präsentierte den Jecken aus der Indestadt die neuesten Hits der Eschweiler und Kölner Karnevalsgruppen.

Proppenvoll war das Talbahnhof-Bistro, in das kleine, große und sogar einige bunt kostümierte Gesangstalente gekommen waren. Bereits vor der Veranstaltung trällerten die Besucher schon einmal das ein oder andere Lied, das Team-Mitglied Olaf Siebold „auflegte“ und schauten sich die hübsch gestalteten Texthefte an.

Nach der Begrüßung durch Initiator Achim Bergs war es dann soweit. Mit Spannung wurden die neuen Karnevalshits der Session erwartet. Den Anfang machten die Eschweiler Gruppen, deren Titel von Achim Bergs und Birgit Schneider präsentiert wurden.

Schunkeln, klatschen und singen

Auch in diesem Jahr waren die Formationen De Fröngde, Kröetsch, Puddelrüh und die Inde-Singers wieder fleißig und reichten Titel ein. Diese hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während De Fröngde mit „Loss jonn“ ins Rennen gehen, möchten die Kröetsch „Nur mit dir“ punkten. Puddelrüh ist mit dem Titel „Leev Caroline“ dabei und die Inde-Singers, die sich in den vergangenen beiden Jahren den begehrten Titel sicherten, treten mit „Loss mer singe“ an.

Doch nicht nur bei Stimmungshits aus der Indestadt wurde fleißig geschunkelt, geklatscht und natürlich gesungen. Während die Besucher zu den Klängen der fetzigen Samba „Fastelovend am Strand“ von der Gruppe De Boore ihre Hüften kreisen ließen, schunkelte man beim Titel „Heimatjeföhl“ von den Altreuchern.

Andreas Bergs, Jessi Schmitz und Katja Brettschneider stellten neben den Newcomern Kasalla und Cat Balou natürlich auch die neuen Hits der bekannten Gruppen Bläck Fööss, Höhner, Paveier und Räuber vor. Und auch ihr neuer Hit durfte an diesem Abend nicht fehlen: Der „Kölsche Jung“ von Brings riss das Publikum noch einmal richtig von den Stühlen. Sollte dies bereits ein Zeichen für den Tagessieg sein? Dazu später mehr.

Polonäse inklusive

Nachdem man die 14 Kölner Titel intensiv mitgesungen hatte, ging es an die Abstimmung. Jeder Besucher erhielt bereits zu Beginn einen Stimmzettel, auf dem er für seine beiden Lieblingshits aus Eschweiler stimmen konnte.

Bei den Kölner Titeln durften die Jecken sogar drei Titel angeben. Während hinter den Kulissen fleißig ausgezählt wurde, sang man im Bistro begeistert weiter, Polonäse inklusive. Dann war der Moment der Entscheidung gekommen.

Bei den Eschweiler Gruppen setzten sich die Inde-Singers durch und holten in dieser Kategorie den Tagessieg, gefolgt von Puddelrüh auf dem zweiten Platz. De Boore landeten bei den Kölner Gruppen auf dem dritten Platz, die Klüngelköpp ergatterten Platz 2. Der Tagessieg ging an Brings. Am Freitag, 7. Februar, haben Interessierte die nächste Gelegenheit, für ihre Lieblingstitel abzustimmen.

Dann ist das Loss-mer-singe-Team in der Gaststätte der Weisweiler Festhalle am Berliner Ring zu Gast. Beginn ist um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

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