Aufführung: Von Schachmeistern, Nachtfaltern & Co.

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Auf der Bühne geht‘s ganz schön turbulent zu: Der Literaturkurs 2 der Liebfrauenschule präsentiert das Stück „Hotel Prominent“. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Der Literaturkurs 2 der Bischöflichen Liebfrauenschule spielt die Verwechslungskomödie „Hotel Prominent“ in drei Akten aus der Feder des 1976 in Bamberg geborenen und als Pädagoge tätigen Markus Bedruna, unter der Leitung von Heinz-Theo Frings. Die Aufführungen sind am Montag, 1. Juni, und am Dienstag, 2. Juni, jeweils um 19.30 Uhr, in der Aula der Liebfrauenschule.

Neben den Schülern des Kurses spielen noch sechs Schülerinnen aus der Klasse 7b das Junggemüse des Stücks und ein Pianist aus der Jahrgangsstufe Q2.

Und darum geht‘s: Das „Hotel an der Umgehungsstraße“ ist eine heruntergekommene Absteige, in die sich die Gäste eher zufällig oder nur für kurze Zeit verirren. Seine Leitung hat schon Verschiedenes unternommen, um dem Haus zu einem besseren Ruf zu verhelfen. Doch ohne durchschlagenden Erfolg. Da reift bei ihr der Plan, einen Prominenten in ihr „Etablissement“ zu locken. Davon verspricht sie sich eine gute Presse und folglich auch eine größere Auslastung.

Als jedoch die letzte eingeladene Persönlichkeit, der Bayerische Schachmeister, eine Absage erteilt, ist Holland erst recht in Not. Doch dann kommt die Erleuchtung: Ein willkürlich ausgewählter Gast soll den Schachmeister mimen. Da den echten Meister eh niemand kenne, würde ein solcher Schwindel wohl unbemerkt bleiben und für eine kleine Pressekampagne ausreichen, glaubt die Hotelleitung.

Drei durchgeknallte Mädchen

Da Familienvater Heinrich Gagel seinen Bruder Udo ausgerechnet auch als jenen Bayerischen Schachmeister im Hotel einquartiert sehen möchte, sind Verwicklungen programmiert. Ihren Gipfel erreichen sie, als doch noch der echte Schachmeister auf der Bildfläche erscheint. Was für ein Durcheinander! Ein Chaos droht. Hält doch von den illustren Hotelgästen und dem Personal jeder einen anderen für den echten Schachmeister.

Von wegen illustren Gästen: Neben den vermeintlichen und dem echten Schachmeister mischen drei durchgeknallte junge Mädchen vor allem zum lautstarken Amüsement der männlichen Theaterbesucher die Szene gehörig auf. Sie wollen an einem Song-Contest teilnehmen und wissen nicht wohin mit ihrem verrückten Lampenfieber. Als Pendant dazu ein zerstreuter Professor.

Er hat das erotische Verhalten des Nachtfalters erforscht und eine „weltbewegende“ Entdeckung gemacht. Unglaublich, was der an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen „verkauft“. Das Enfant terrible ist ein männlicher Gast, der sich als weibliches Model in Szene setzt. Lauter Prominente! Die merkwürdigen Geister, die die Hotelleitung rief, wurde sie am Ende nicht mehr los.

Der Eintritt zum Stück beträgt vier Euro, Karten gibt es an der Abendkasse, vorher bei den Kursmitgliedern und auch in der Schulmensa.

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