Eschweiler - Auf Tuchfühlung mit den Aachener Heiligtümern

Auf Tuchfühlung mit den Aachener Heiligtümern

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Eschweiler. Über 60 Pilger folgten der Einladung des Sachausschusses Ehe und Familie der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zur Heiligtumsfahrt. Nach einer heiligen Messe im Gemeindezentrum St. Antonius, Röhe, gingen sie die 14 km lange Strecke zu Fuß nach Aachen.

Wie viele andere Gläubige auch wollten sie „auf Tuchfühlung“ mit den Aachener Heiligtümern, dem Kleid der Maria, dem Lendentuch und den Windeln Jesu sowie dem Enthauptungstuch Johannes des Täufers, gehen.

Angeführt vom Pilgerkreuz und begleitet von einem kleinen Bus ging es zur ersten Gebetsstation am Forsthaus Laukamp. Hier machten die Windeln Jesu, das erste Tuch des Lebens, die Pilger nachdenklich. „Wie wird sich dein Leben ent-wickeln? Wie wirst Du Dich ent-falten? Wirst du gut be-tucht sein?“ lauteten einige Impulsfragen.

Anschließend machte die Gruppe sich auf dem Weg zur Mittagsrast ins Gemeindezentrum von St. Hubertus in Verlautenheide. Hier fand eine weitere Gebetsstation zum Lendentuch Jesu statt. „Wann gab es Aufbrüche in meinem Leben?“ oder „Wie geht es für mich nach dem Tod weiter?“ waren Fragen, die die Pilger beschäftigten. Von Verlautenheide aus führten Hartmut Kirst, Brudermeister der Heimbachbruderschaft Röhe, und Georg Grünheidt von der Kevelaer-Bruderschaft die Pilger über Haaren entlang der Wurm zum Europaplatz.

Ab hier zog die Gruppe betend durch die Stadt, bis das Ziel, die Kirche St. Foillan im Schatten des Domes, erreicht war. Eine Meditation zum Kleid Mariens und ein gemeinsames Gebet mit Pfarrer Dr. Andreas Frick bildeten hier den Abschluss der Fußwallfahrt. Udo Houben, Vorsitzender des Sachausschusses, dankte allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten.

Danach bestand für alle Teilnehmer die Möglichkeit, die Heiligen Tücher im Dom zu betrachten und zu verehren.

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