Auch für die Zukunft bleibt Kohle wichtig

Von: ran
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Eschweiler. Mit Gerhard Hofmann war jetzt der Leiter des RWE-Kraftwerkes Weisweiler Gast beim Gesprächskreis in der Donnerberg-Kaserne. Unter der Überschrift „Die energiewirtschaftliche Entwicklung im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit” blickte der Diplomwirtschaftsingenieur in die Zukunft.

„Die große Herausforderung wird sein, in Sachen Energie sowohl Versorgungssicherheit als auch Umweltverträglichkeit unter einen Hut zu bringen und dabei die Bezahlbarkeit nicht aus den Augen zu verlieren”, machte der studierte Maschinenbauer gleich zu Beginn seines Vortrags deutlich.

„Wir werden in Zukunft pro Jahr eine Milliarde Euro in die regenerativen Energien Wind, Wasser und Biomasse investieren”, blickte der zweifache Vater nach vorne. Allerdings ist für ihn auch klar, dass Potenziale verschenkt werden, wenn es beim völligen Ausstieg aus der Kernenergie bleibt.

Gleiches gelte für den fossilen Bereich. „Ich bin sicher, dass wir auch in Zukunft nicht ohne Kohle auskommen werden”, ist Gerhard Hofmann überzeugt.

Als eines der vorrangigen Ziele des Unternehmens RWE nannte Gerhard Hofmann den Bau neuer Anlagen mit höheren Wirkungsgraden, durch die sich unter anderem die Kohlendioxidemissionen verringern, sowie die Stilllegung von Altanlagen mit geringerem Wirkungsgrad. Ebenso gelte es, Methoden zu entwickeln, mit denen es möglich wäre, das Kohlendioxid früher aus dem Rauchgas auszuwaschen. „Wir werden unseren Beitrag zur Erforschung neuer Technologien leisten”, versprach der Diplomingenieur.
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