Eschweiler - Auch 2030 soll Eschweiler noch 56.000 Einwohner haben

Auch 2030 soll Eschweiler noch 56.000 Einwohner haben

Von: tob
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Sozialverträgliches Wohnen: D
Sozialverträgliches Wohnen: Diese Objekte an der Stoltenhoffstraße sind sehr begehrt. Dietmar Röhrig und Bürgermeister Rudi Bertram schauten gemeinsam mit Bauherr Franz-Josef Kochs (von links) an dem Objekt vorbei. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Bürgermeister Rudi Bertram wird nicht müde, eine Zahl immer wieder zu betonen. „Das Ziel muss sein, dass Eschweiler im Jahr 2030 immer noch 56.000 Einwohner hat”, sagt er in diesen Tagen häufig. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, muss in den kommenden Jahren weiter gebaut werden.

Einige Projekte stellten Rudi Bertram, der Technische Beigeordnete Hermann Gödde und Dietmar Röhrig, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tourismus, jetzt vor.

„Wir dürfen nicht an der Realität vorbeischauen. In den nächsten Jahren wird es auch in Eschweiler ein immer größeres Thema”, sagt Bertram und meint damit sozialverträgliches Wohnen. Die Nachfrage ist sehr groß. Das zeigt sich unter anderem an den Mehrfamilienhäusern an der Stoltenhoffstraße. Bauherr Franz-Josef Kochs aus Alsdorf hatte dort zuerst ein Sechs-Familienhaus hergerichtet. Wohnungen zwischen 48 und 90 Quadratmetern sind dort entstanden. Aufgrund der großen Nachfrage baut er das Nachbarhaus derzeit ebenfalls um.

Rund 600 Quadratmeter ist jedes der beiden Grundstücke groß, 170 Euro hat die Stadt pro Quadratmeter bekommen. Die Wohnungen, die barrierefrei und behindertengerecht sind, werden aus dem sozialen Wohnungsbau über die Städteregion gefördert. Die Miete ist daher auf 4,45 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Über 70 Anfragen gab es für beide Objekte. Werbung muss die Stadt für solche Projekte nicht machen. Franz-Josef Kochs hatte bei der Stadt angefragt, auch andere Bauherren erkundigen sich bei der Stadt nach geeigneten Grundstücken.

Eine Erfolgsgeschichte, so Rudi Bertram, bleibt der Industrie- und Gewerbepark. So investiert die Firmengruppe Pedro Schöller dort derzeit 1,4 Millionen Euro in ein weiteres Objekt mit rund 750 Quadratmetern Nutzfläche.

Wenige Meter weiter investiert die Toolbox Software GmbH, die eine Schwesterfirma der Anneliese Mertes GmbH ist, rund zwei Millionen Euro in ein neues Gebäude. Auf knapp 6000 Quadratmetern entsteht eine Nutzfläche von 1200 Quadratmetern. Zwischen Weihnachten und Silvester soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Einige freie Plätze gibt es im Industrie- und Gewerbepark noch, ein weiteres Gebiet wird gleich in der Nähe erschlossen. Ein großer Vorteil ist die unmittelbare Autobahnanbindung.

Das zeigt sich etwa bei der Firma von Harald Hennes, HTS Logistik Service. Das derzeit in Mausbach ansässige Unternehmen zieht wegen der günstigen Verkehrsanbindung in das Gewerbegebiet südlich des Elektrowerks um und mit ihm die derzeit 28 Arbeitsplätze.
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