Eschweiler-Hücheln - Astrid-Lindgren-Schule feiert „Beach-Party“

Astrid-Lindgren-Schule feiert „Beach-Party“

Von: Christian Ebener
Letzte Aktualisierung:
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Beim Konzert der Musikgruppe sammelten sich viele neugierige Zuschauer im Foyer der Schule. Foto: Christian Ebener

Eschweiler-Hücheln. Auch, wenn das Wetter erst ein paar Minuten brauchte, um die passende Kulisse herzustellen – an der Astrid-Lindgren-Förderschule feierten Lehrer, Eltern und Kinder ein erfolgreiches Sommerfest unter dem Motto „Beach-Party“.

Im Rahmen des fünften Schulfests hatte Leiterin Christel Reintjes-Becker wieder zu einem gemütlichen Nachmittag mit vielen Aktivitäten für die 48 Schüler, die an der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung besonders gefördert werden, eingeladen.

Das Ganze natürlich nach der Grundlage: „Alle miteinander sollen in Kontakt treten, spielen und feiern“, wie Reintjes-Becker zur Eröffnung erklärte, ehe sie im Anschluss erläuterte, was das Sommerfest alles zu bieten hat.

Danach gab es für die vielen Besucher auch noch ordentlich was auf die Ohren – die Musikgruppe sang und sorgte auf ihren südamerikanischen Trommeln, den Cajónes, für hörbaren Rhythmus im Foyer der Schule. Mit Liedern wie „Wake up“ und „Willkommen“ heizte sie den Gästen der Hüchelner Schule ordentlich ein.

Während in der Cafetaria, wo die Leiterin auch selbst mit anpackte, leckere Waffeln gegessen wurden, gab es aus dem Textilunterricht allerlei Selbstgebasteltes der Kinder gegen Spenden zu erstehen, genauso wie zahlreiche Bücher. Auch Klassiker der Namensgeberin der Schule waren selbstverständlich im Repertoire.

Das Haus St. Josef präsentierte sich im Rahmen des Festes ebenso, wie Polizei und Feuerwehr, die mit ihren Wagen auf den Schulhof gekommen waren und den neugierigen Kindern zeigten, was die Technik der Ordnungshüter so alles drauf hat. Klar, dass auch die Beamten die ein oder andere Spielerei mitgebracht hatten, bei der sich die Grundschüler austoben konnten.

Bewegungsreich wurde es auf dem Schulhof: Bei einem Parcours mit mehreren Spielen standen zahlreiche Spiele auf dem Programm und auch Kicker, Tischtennis und das Waveboard fanden begeisterte Anhänger unter den Kindern. Am Ende fand dann schließlich eine Tombola statt für die Teilnehmer der Parcoursspiele, die allesamt die Koordination und das Selbstwertgefühl der Kinder fördern sollten.

„Das ist wichtig für die Familien und Kinder“, erklärte Reintjes-Becker. Als Schule, die für sechs Kommunen zuständig ist, ist oftmals wenig Gelegenheit für Kontakt zwischen den Kindern der unterschiedlichen Gruppen und Altersstufen. Deshalb sei es das Ziel, die „Schule zu öffnen“. „Kinder lieben die Herausforderungen“, hieß es von ihr auch mit Hinblick auf die zahlreichen Aktivitäten, die an diesem Nachmittag wieder angeboten werden konnten und auch unter Mithilfe von Eltern und Kindern erdacht worden sind.

Die „Heimat auf Zeit“, wie sich die Schule selbst bezeichnet, konnte damit wieder einmal ihre Schüler erfolgreich zusammenbringen und ihnen, die es im Leben sonst oftmals schwer haben, eine sorgenfreie Zeit ermöglichen.

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