Armin Meißner berichtet über Hessens Entwicklung

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Eschweiler. „Die dynastische und territoriale Entwicklung Hessens vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert“ ist ein Vortrag des Eschweiler Geschichtsvereins (in Zusammenarbeit mit der VHS) überschrieben, der am Donnerstag, 5. März, 19:30 Uhr, im Kulturzentrum Talbahnhof stattfindet.

Referent ist Armin Meißner; der Eintritt ist frei. Die dynastische und territoriale Entwicklung Hessens verlief noch weniger linear als die vergleichbarer Regionen Deutschlands. Selbst für die Verhältnisse im alten „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ war die Zerstückelung in Einzelherrschaften besonders stark entwickelt.

Dabei spielten die geistlichen Mächte (Kurfürstentümer Mainz, Köln und Trier) eine besondere Rolle. Erst im Laufe von Jahrhunderten schälten sich aus der Fülle der Kleinstaaten drei bedeutendere Territorien heraus: Hessen-Kassel, Hessen-Darmstadt sowie Nassau. Hessen-Kassel und Nassau fielen im 19. Jahrhundert an Preußen, Hessen-Darmstadt überstand die Zeiten als eigenständiges Gebilde (1918 Freistaat).

Zweitagefahrt geplant

Mit der Verfassung 1946 entstand aus den bis dahin preußischen Teilen und Hessen-Darmstadt das jetzige Bundesland Hessen. Bis in das 17. Jahrhundert beeinflusste besonders Hessen-Kassel auch die politischen Entwicklungen am mittleren und niederen Rhein.

Zu diesem Thema bietet der Eschweiler Geschichtsverein auch eine Zweitagefahrt vom 1. bis 2. Mai an.

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