Araber holen sich Energie-Infos im Kraftwerk Weisweiler

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Eine Delegation der Vereingten Arabischen Emirate machte nun Station im Kraftwerk Weisweiler und im Tagebau Inden. Begleitet wurde sie von Mitarbeitern der RWE. Das Foto entstand im Leitstand des Kraftwerks. Foto: entstand im Leitstand des Kraftwerks.

Eschweiler-Weisweiler. Der Umweltminister der Vereinigten Aarabischen Emirate, Dr. Rashid Ahmed Bin Fahad, und sein Staatssekretär Abdelrahim Al Hammadi informierten sich am Wochenende bei einem Besuch im Braunkohlekraftwerk Weisweiler und dem anliegenden Tagebau Inden sowie im Steinkohle-Kraftwerk Ibbenbüren über deutsche Kraftwerkstechnik.

 Auch Umweltschutzmaßnahmen und Emissionsrichtlinien rund um die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohles spielten dabei eine Rolle. Anlass des Besuchs war eine insgesamt zehntägige „Energiereise“ durch Europa, die die Regierungsvertreter auch nach Frankreich, Polen und Finnland führten.

Ins Westrevier hatte Ralph Claßen, Bürgermeister der Gemeinde Aldenhoven, die Delegation geholt: „Es ist ein Privileg für mich als Bürgermeister unseren Gästen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die wirtschaftlichen und technologischen Stärken des Indelands nahezubringen. Da darf ein Besuch im Kraftwerk Weisweiler und dem Tagebau Inden nicht fehlen – denn die Braunkohle ist wichtig für die Wirtschaftskraft im Westrevier.“ Sie werde als Partner für die Erneuerbaren noch weiterhin gebraucht, um die Herausforderungen der deutschen Energiewende erfolgreich zu bewältigen, meinte Claßen.

Gerhard Hofmann, Leiter des Kraftwerks, führte die Gäste durch die Anlage. „Ich bin beeindruckt von der technischen Expertise und den vielen Detailfragen der Delegationsmitglieder“, betonte Hofmann nach dem Rundgang. Im Tagebau Inden wurde die Gruppe von Produktionsleiter Bernd Houben betreut, der im Anschluss die Rekultivierung in der Indeaue erläuterte.

Die VAE untersuchen unter anderem den Einstieg in die Kohleverstromung unter strengen Auflagen für Umwelt-schutz und Emissionsrichtlinien. Aber auch die Erläuterungen zur deutschen Energiewende und das Zusammenspiel von konventioneller Stromerzeugung und erneuerbaren Energien trafen bei der Delegation auf großes Interesse.

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