Apfel-Allergie ohne Happy-End

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Zum dritten Mal veranstaltet der Kleinkunstförderverein Talbahnhof Eschweiler in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Aachen das kreisweit einzigartige Kabarett-Nachwuchsfestival um die „Eschweiler Lok”. Nach den Vorrunden stehen nun die Finalisten des Jahres 2009 fest.

Eva Eiselt, Benjamin Eisenberg, das Bundeskabarett und Kämmer & Rübhausen sind im Finale. Am Freitag, 8. Mai, ab 20 Uhr werden die Künstler einen 20-minütigen Auszug aus ihrem jeweiligen Programm im Kulturzentrum Talbahnhof zum Besten geben. Der Sieger der Lok 2009 erhält neben dem Geldpreis von 500 Euro einen kompletten Auftritts-Abend im Talbahnhof.

Bis zum Veranstaltungstermin werden wir die Finalisten des Förderwettbewerbs für Nachwuchs der Sparte „Kabarett” vorstellen. Als erste nun Eva Eiselt: Sind Sie Fast-Food-Unterhaltung satt? Dann kommen Sie auf den Geschmack. Eva Eiselt, ehemaliges Mitglied des des preisgekrönten Kabarett-Duos „Top Sigrid”, serviert ein Endzeit-Menü in neun Gängen, bei dem keiner mehr auf ein märchenhaftes Happy-End wartet.

Abwechslungsreich und ohne das handelsübliche Witzeerzählen im Stand-up-Stil mischt die Kabarettistin Zutaten aus Naivität und Gewinnmaximierung, Dummheit und Reichtum, Kalau und Sinnschwere, Privates und Öffentliches mit alltäglich Anzüglichem zu einer Bühnenkost, bei der Figuren und Publikum in dieser paradiesischen Völlerei sich nur eines wünschen: end happy!

Eva Eiselt zieht in ihrem ersten Soloprogramm „Mit Apfel-Allergie im Paradies” alle Register: Mutig, abgedreht und mit vollkommen irrwitzigen Ideen stürzt sie sich in einen Abend, der mordsmäßigen Spaß garantiert. Acht unterschiedliche Figuren hat sie im Gepäck. Damit liefert sie ein regelrechtes Feuerwerk. Es wird parodiert, imitiert, gesungen, getanzt.

Ob sinniges sozialpolitisches Kabarett oder charmant chaotischer Nonsens - stilsicher bewegt sie sich in jedem Genre. Das ist in seiner Frische höchst amüsant. Eva Eiselt ist attraktiv, hässlich, mutig, bitterböse, frisch, grotesk, intelligent, phantasievoll und ohne Tabus. Dennoch bleibt sie dem Motto „Kein Klavier, keine Männerwitze” treu.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert