Eschweiler - Anwohner mit Lärmschutzwand unzufrieden

Anwohner mit Lärmschutzwand unzufrieden

Von: tim
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Eschweiler. „Keine signifikante Verbesserung“ sei durch den Neubau der Lärmschutzwand an der L11 (L238) westlich von Lohn-Fronhoven bisher eingetreten, stellte Axel Wirtz, Landtagsabgeordneter der CDU, am Samstag fest. Seine Partei hatte zu einer Ortsbegehung geladen.

Zusammen mit einigen Bürgern hatten sich Wirtz, sowie der Fraktionsvorsitzende Willi Bündgens, sein Stellvertreter Thomas Graff, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands-Lohn Franz-Josef Auer und der CDU-Stadtverordnete Thomas Schlenter vor Ort ein Bild gemacht. Die alte, nicht mehr wirksame Lärmschutzwand, erbaut auf einer Länge von 445 Metern im Jahr 1979, war komplett ersetzt worden. Dies war auch deshalb nötig, weil das Verkehrsaufkommen durch den Autobahnanschluss Eschweiler-Ost und den Neubau der Straße zwischen Lohn-Fronhoven und Jülich erheblich zugenommen hatte. Rund 15.000 Fahrzeuge befahren diesen Streckenabschnitt täglich und sorgen gerade im Berufsverkehr für eine enorme Lärmbelästigung der Anwohner.

Die Immissionsbelästigung sollte durch den Neubau eigentlich deutlich reduziert werden. Weitgehend sei dies auch gelungen, jedoch sprechen einige Anwohner nun sogar von einer Verschlimmerung der Lage. Gerade Bewohner von Wohnungen in Obergeschossen, die über der Lärmschutzwand liegen, beklagen sich über mehr Lärm. Dies sei zurückzuführen auf den durch den Neubau weggefallenen Grüngürtel, der wohl ebenfalls einigen Schutz bot. Nun ist aber auch die Optik der Wand ein Ärgernis für viele direkte Anwohner. Die zur Ortschaft hin gelegene Seite des Neubaus, der ungefähr drei Meter Höhe misst, ist nämlich in tristem Grau gehalten. Bei der Ortsbegehung der CDU überlegte man nun, wie man den Bedürfnissen der Anwohner am besten Rechnung tragen könne.

So ist beispielsweise an eine Neubepflanzung des rund eine Million Euro teuren Projekts gedacht. Aber auch eine farbenfrohere Gestaltung der Wand durch Kindergartenkinder kam zur Sprache. Ein weiterer Punkt war die Errichtung eines Zauns an der Grenze zum Lohner Kinderspielplatz. Dort war nach der Beseitigung des Grüngürtels ein Loch entstanden. Momentan stehen dort nur ein paar Bauzäune, um Kinder am Betreten der Fahrbahn zu hindern.

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