Anwohner ärgern sich über Grundstück Ecke Hompesch-/Kaiserstraße

Von: tob
Letzte Aktualisierung:
7053351.jpg
Schön ist anders: Dieses Grundstück an der Ecke Hompesch-/Kaiserstraße stört die Anwohner. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Katharina und Hans-Werner Clermont ärgern sich beinah täglich, wenn sie aus dem Fenster schauen oder ihr Haus an der Hompeschstraße verlassen. Auf der anderen Straßenseite (Ecke Hompesch-/Kaiserstraße) befindet sich nämlich ein Privatgrundstück, in dem seit Jahren Bäume und Unkraut wuchern.

Das sieht alles andere als schön aus – zumindest nach der Definition von Schönheit der meisten Menschen. Das allein ist jedoch kein Grund für das Ordnungsamt, dort einzuschreiten. Das gehe nur – wenn eine Gefahr von dem Grundstück ausgehe, erklärt Ordnungsamtsleiter Edmund Müller. „Vor anderthalb bis zwei Jahren ist hier ein Baum umgestürzt. Er ist auf die Hompeschstraße, auf Autos und gegen die Hauswand gestürzt“, sagt Katharina Clermont.

Ein weiterer Baum sei in die andere Richtung auf eine Hecke gefallen, und jetzt stehe schon wieder ein Baum bedenklich schief, sagen Katharina und Hans-Werner Clermont. Zudem seien ständig Ratten auf dem Grundstück, sagen die Anwohner. Das wiederum wäre für das Ordnungsamt ein Grund einzugreifen, erklärt Edmund Müller. Anzeichen für Ratten habe es jedoch bislang nicht gegeben.

Das Grundstück sei seit Jahren ein Stein des Anstoßes, so der Leiter des Ordnungsamtes. Der Eigentümer habe vor Jahren schon mal einen Prozess verloren. Damals ging es um die Straßenreinigung. Es ist längst nicht das einzige Grundstück in Eschweiler, das Anwohnern ein Dorn im Auge ist. So etwa an der Dürener Straße zwischen Schnellengasse und Grabenstraße, bei dem man seit geraumer Zeit auf Unkraut und einen Bauzaun blickt.

Vor einer Weile meldete uns ein Leser ein Grundstück in Bergrath. Dort türmten sich Bauschutt und sonstiger Unrat, Metallteile und Holz. Auch hier galt zunächst: Das Ordnungsamt kann nichts unternehmen, so lange keine Gefährdung für die Bürger ausgeht. Der Leser ließ aber nicht locker und wandte sich zunächst an das Umweltministerium, das die Meinung der Stadt teilte und den Zustand des Grundstücks für in Ordnung hielt, später an das Umweltamt der Städteregion Aachen.

Kurze Zeit später sei das Grundstück vom Unrat befreit worden, teilte uns der Leser mit. Bis das Grundstück an der Ecke Hompesch-/Kaiserstraße geräumt ist, müssen die Clermonts und die übrigen Anwohner wohl noch eine Weile warten.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert