Eschweiler - Antonius-Hospital: Für ein paar Minuten gibt es zwei Chefärzte

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Antonius-Hospital: Für ein paar Minuten gibt es zwei Chefärzte

Von: ran
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Vorgänger und Nachfolger: Professor Dr. Hans-Wolfgang Menges (links) übergab sein Amt als Chefarzt an Dr. Stefan A. Müller. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Für einige Minuten verfügte das St.-Antonius-Hospital am Mittwochnachmittag über zwei Chefärzte für die Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Denn während der Feierstunde zum Abschied von Chefarzt Professor Dr. med. Hans-Wolfgang Menges im Elisabethheim stand zunächst die Einführung seines Nachfolgers Dr. med. Stefan A. Müller auf der Tagesordnung.

„Es mag Ihnen ungewöhnlich vorkommen, dass wir zuerst den neuen Chefarzt einführen und erst danach seinen Vorgänger aus dem Amt verabschieden. Doch damit sind wir dem Wunsch von Herrn Professor Dr. Menges nachgekommen, der die volle Aufmerksamkeit für seinen Nachfolger gewährleisten wollte”, erklärte der Geschäftsführende Vorstand Elmar Wagenbach, nachdem er die zahlreichen Gäste begrüßt hatte.

Ungewöhnliches Handeln sei für Professor Dr. Hans-Wolfgang Menges in den vergangenen 15 Jahren jedoch nicht untypisch gewesen. „Vielleicht war er damals, als er 1995 die Klinik in einer schwierigen Lage übernahm, genau deshalb der Richtige. Mit seinem versierten Operationsgeschick hat er vielen Patienten in schwierigen Situationen geholfen und so schnell das Vertrauen der Patienten und der einweisenden Ärzte in die Abteilung zurückgewonnen”, so der Diplom-Betriebswirt.

Dem scheidenden Chefarzt sei es zu verdanken, dass er nun eine gut funktionierende und auf hohem Niveau arbeitende Klinik an seinen Nachfolger übergeben könne.

Dem Nachfolger Dr. Stefan A. Müller bescheinigte er beste Voraussetzungen, das Amt des Chefarztes der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie bestens auszufüllen.

„Als Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Proktologie und Fachexperte Darm der Deutschen Krebsgesellschaft war nach ihrer Bewerbung schnell klar, dass die fachliche Qualifikation genau unserem Anforderungsprofil entsprach”, betonte Elmar Wagenbach. Durch die klaren Vorstellungen, wie die Abteilung in Zukunft zu führen sei, sowie seinen Zukunftsvisionen zur Etablierung eines Darmzentrums und dem Aufbau eines proktologischen Zentrums sei ihm die Unterstützung der Gremien sicher gewesen.
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