Eschweiler - Angehende Techniker entwickeln eine Schweißanlage

Angehende Techniker entwickeln eine Schweißanlage

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Eschweiler. Vier angehende Techniker der Fachschule für Mechatronik vom Berufskolleg für Technik in Düren haben bei der Wegener International GmbH ihr Projekt erfolgreich beendet. Im Rahmen ihres Abschlusses zum staatlich geprüften Techniker gelang der vierköpfigen Gruppe um Steffen Koch ein kleines Glanzstück: Nach sechs Monaten übergab sie ihr neuentwickeltes Modell einer halbautomatischen Kunststoff-Stumpfschweißmaschine.

Zur Vorgeschichte: Steffen Koch (Inde Plastik Betriebsgesellschaft mbH), Patrick Rudolph (Wegener International GmbH) sowie Waldemar Thiessen (Deutschen Bahn) und Viktor Thiessen (Brunel GmbH) stehen kurz vor ihrem Abschluss. In ihrem vorletzten Semester müssen die Studierenden in Unternehmen in der Region ihr bis dahin erlerntes pneumatisches, elektrotechnisches, automatisierungs- und informationstechnisches Wissen in innovativen Projektarbeiten praktisch unter Beweis stellen.

Dabei müssen sie die komplette Projektabwicklung vom Pflichtenheft bis zur Dokumentation und der Produktabgabe vor Ort eigenverantwortlich organisieren.

„Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu garantieren, haben wir einen hohen Anspruch an die Projekte“, erklärt Axel Großmann, der Koordinator des Bildungsgangs „Fachschule für Technik“. Die Firmen haben konkrete Vorteile von der Kooperation: Mit dem von den vier Studierenden abgeschlossenen Projekt will die Firma Wegener International GmbH mit Sitz in Eschweiler versuchen, einen neuen Kundenbereich zu erschließen.

Der Einstiegspreis in das Segment des Stumpfschweißens von Kunststoffplatten mit den bisher auf dem Markt verfügbaren Maschinen ist relativ hoch. Durch das neu entwickelte Modell, das den Namen SC 1020 trägt, sollen jene potenziellen Käufer erschlossen werden, die nicht sofort mit einem der großen Modelle einsteigen möchten oder können.

Die angehenden Techniker haben eine Maschine entwickelt, die die Vorzüge einer großen Stumpfschweißmaschine beibehält, sich jedoch konstruktiv sowie fertigungs- und steuerungstechnisch in einem ganz gezielt engen finanziellen Rahmen bewegt.

Michael Dietrich, der Technische Geschäftsführer und gleichzeitig Projektbetreuer der Gruppe, sagt: „Wir alle freuen uns sehr über diesen überaus erfolgreichen Abschluss des Projekts und sehen sehr gute Marktchancen für den neu entwickelten Maschinentyp.“ Viktor Thiessen, der im Projekt für Steuerung und Visualisierung zuständig war, fügt hinzu: „Es war toll zu sehen, wie aus unseren anfänglichen Ideen am Ende eine voll einsetzbare Maschine geworden ist.“

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