Eschweiler - An Silvester fliegen in der Stadt die Fäuste

An Silvester fliegen in der Stadt die Fäuste

Von: pan
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Eschweiler. Mehrere brennende Müllcontainer, eine Schlägerei in der Grabenstraße und zwei durch Feuerwerk verletzte Personen - so lautet die traurige Bilanz zum Jahreswechsel in Eschweiler.

Während andere Menschen das neue Jahr feucht-fröhlich begrüßten, waren die Rettungsleute in der Silvesternacht wieder häufig gefragt.

Trauriger Höhepunkt

Trauriger Höhepunkt der Ereignisse war eine Prügelei. Zu diesem Einsatz am Neujahrstag um 2.48 Uhr holte sich die Feuerwehr Verstärkung. Es wurde schließlich eine Massenschlägerei in der Grabenstraße gemeldet. Zur Unterstützung der beiden Rettungswagen rückte also auch der Löschzug mit aus. An der Einsatzstelle trafen die Retter dann auf insgesamt zwei Verletzte. Ein Mann war in ein Schaufenster gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Er wurde ins Klinikum Aachen transportiert. Der zweite Mann verweigerte nach seiner Untersuchung durch die Helfer den Transport ins Krankenhaus. Die zerstörte Scheibe wurde gesichert und die Scherben beseitigt. Was zu der Schlägerei führte und welche Hintergründe sie hatte, beschäftigt nun die Polizei.

Gleich mehrfach musste die Feuerwehr zum Schlauch greifen, um Brände zu löschen, die offensichtlich gelegt worden sind. Um 15.30 Uhr wurde das erste Feuer des Silvestertages gemeldet. Am Grünen Weg brannte ein Altkleidercontainer. Der - vermutlich durch Brandstiftung brennende - Containerinhalt konnte nicht mehr gerettet werden.

Gegen 3.30 Uhr des Neujahrstages wurde der Brand von zwei Mülltonnen auf dem Autobahnrastplatz Aachener Land Süd mitgeteilt. Das Feuer wurde von den Rettungsleuten schnell gelöscht. Bei einem ähnlichen Einsatz verhinderte ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr größeren Schaden: Um 5.36 Uhr rückte die Wehr in die Cäcilienstraße aus. Dort war ein Müllcontainer von Unbekannten angezündet worden, der direkt neben einem Pkw und einem Motorrad abgestellt war. Dieser brannte bereits in voller Ausdehnung, die Flammen züngelten an den beiden Fahrzeugen. Mit einem C-Rohres wurde das Feuer schnell gelöscht, ein größerer Schaden an den Fahrzeugen entstand so nicht. Der Verursacher konnte noch nicht ermittelt werden. Die Polizei ist eingeschaltet.

Rettungsdienst gefordert

Der Rettungsdienst war an Silvester zwar stärker gefragt, zu besonderen Einsätzen kam es zunächst nicht. Am Vormittag waren jedoch bis zu vier Fahrzeuge parallel im Einsatz. So waren bis 13 Uhr insgesamt zwölf Einsätze im Rettungsdienst zu verzeichnen.

„Im Vergleich zum vergangenen Jahreswechsel sind die Einsatzzahlen - zumindest im Rettungsdienst - leicht gesunken”, zog Wachleiter Axel Johnen am Sonntag Bilanz. Sie fiel dennoch keineswegs positiv aus, denn nach Mitternacht dominierten die Einsätze, bei denen Alkohol und Schlägereien eine große Rolle spielten. Erst gegen 6 Uhr beruhigte sich langsam das Einsatzgeschehen. Auch durch Feuerwerk wurden zwei Menschen zum Jahreswechsel verletzt. Beide wurden zur Behandlung ins Klinikum nach Aachen gebracht.

Sonntagmittag musste die Feuerwehr zu einem Einsatz nach Weisweiler ausrücken. An der Kantstraße brannte gegen 13 Uhr ein Gartenhaus lichterloh. Dabei entstand ein beträchtlicher Sachschaden, denn in der Laube befand sich unter anderem auch ein Motorrad, das wie das gesamte übrige Inventar zum Raub der Flammen wurde.
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