An bestimmten Stellen darf der Omerbach sein Bett verlassen

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Eschweiler/Köln. Die Bezirksregierung Köln hat die Überschwemmungsgebiete des Malefinkbaches (untere Rur), des Baaler Baches (untere Rur), des Ellebaches (mittlere Rur), des Omerbaches (Inde), des Wehebaches (Inde) und der Wiehl (Agger) neu festgelegt. Die Verordnungen gelten 40 Jahre.

Die ausgewiesenen Gebiete dienen dem Erhalt natürlicher Rückhalte- und Überflutungsflächen und werden bei einem 100-jährigen Hochwasser zur Entlastung beansprucht und überschwemmt. Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete hat zur Folge, dass in diesen Bereichen zum Beispiel keine Bäume und Sträucher gepflanzt werden dürfen. Grünland kann dort nicht in Ackerland umgewandelt werden und es dürfen keine Gegenstände gelagert werden, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können. Neue Baugebiete können ebenfalls nicht ausgewiesen werden. Einzelheiten hierzu regelt das Wasserhaushaltgesetz (WHG).

Im abgelaufenen Verfahren wurden die Pläne öffentlich ausgelegt. Die Träger öffentlichen Rechts wie zum Beispiel Behörden, Wasserverbände und der Landschaftsverband Rheinland wurden beteiligt. Stellungnahmen und Einwendungen aus diesem Verfahren wurden berücksichtigt und in die Planung aufgenommen.

Das Überschwemmungsgebiet des Malefinkbaches betrifft die Flächen beiderseits des Baches im Bereich der Stadt Linnich und der Stadt Hückelhoven. Im Bereich der Städte Hückelhoven und Linnich wird das Überschwemmungsgebiet beidseits des Baaler Baches festgesetzt. Für den Omerbach wird das Überschwemmungsgebiet beidseits im Bereich der Städte Eschweiler und Stolberg und der Gemeinde Langerwehe festgelegt. Beidseits des Wehebaches wird das Überschwemmungsgebiet im Bereich Stolberg und der Gemeinden Inden und Langerwehe bestimmt.

Von der Festsetzung des Überschwemmungsgebietes für den Ellebach sind die Städte Jülich und Düren sowie die Gemeinden Niederzier, Merzenich, Nörvenich, Kreuzau und Vettweiß betroffen.

Das Überschwemmungsgebiet der Wiehl betrifft die Flächen beidseits der im Bereich der Stadt Wiehl sowie der Gemeinden Engelskirchen und Reichshof.

Die neuen Verordnungen und die Karten des Überschwemmungsgebietes können in den betreffenden Gemeinden und Städten, den zuständigen Kreisen sowie bei der Bezirksregierung Köln während der Dienstzeiten eingesehen werden.

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