Am Waldrand wird kräftig gerappt und gerockt

Von: lbe
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Übung macht den Meister: Bei
Übung macht den Meister: Bei der ersten öffentlichen Probe zur baldigen Aufführung sangen und musizierten die rund 50 Schüler des Schulchors der Waldschule so laut und gut, wie sie konnten. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Jeder weiß, nur Übung macht den Meister. Kein Erstwerk eines Künstlers ist gleich das beste, kein Musikstück ist perfekt ohne vorheriges Proben und es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Also gilt für jeden Künstler, ob klein oder groß, üben, was das Zeug hält. Dies gilt natürlich auch für den Schülerchor der städtischen Gesamtschule Waldschule. Die rund 50 Schüler des Schulchors nehmen an einem ganz besonderen Projekt teil, dem Projekt „Kulturrucksack”. „Als eine von 25 Kommunen in NRW wurde die Städteregion Aachen ausgewählt, sich an dem Projekt „Kulturrucksack” zu beteiligen.

Die damit verbundenen Mittel werden verwendet, um musikbegeisterten Schülern und Schulen die Zusammenarbeit mit anerkannten und namhaften Künstlern zu ermöglichen”. Hierbei „wird gesungen, musiziert mit Trompete, Flöte, Klavier und Gitarre und es wird gerappt und gerockt”, so Hubert Mörkens, Gesamtkoordinator und Lehrer an der Waldschule. Denn das Ergebnis dieses Projektes solle der Öffentlichkeit präsentiert werden und das auch schon lange vor der Aufführung. So lud der Schulchor zur Vorpremiere ein, eine erste öffentliche Probe unter realen Bedingungen. Im Publikum saßen Eltern, Verwandte und noch einige wenige Schüler der Klassen 10 a bis e, die unmittelbar zuvor ihren Schulabschluss dort gefeiert hatten. Hierbei war wichtig, dass die Technik stimmt, die Kids an der richtigen Stelle stehen und schön laut singen.

Denn noch beim ersten Song „The Rose” von Bette Midler überwiegte die Lautstärke der Instrumente, Stimmen waren kaum zu hören. Den Schülern wurden neben ihren erprobten Lehrern jedoch auch zwei externe Profis zur Seite gestellt. Daniela Bosenius, Opernsängerin und Gesangspädagogin und Claudia Erbe, Tanzpädagogin und Choreografin motivierten die Schüler lauter zu singen, schoben sie lächelnd an den Rand der Bühne und sangen selbst mit. „Die Solisten nach vorne bitte”, rief Daniela Bosenius.

Näher ans Mikrofon gerückt und ein paar technische Einstellungen später schallte sodann der umwerfende Gesang einiger Solo-Künstlerinnen durch die gesamte Aula. In der Waldschule scheinen ein paar ganz besondere musikalische Talente heran zu wachsen. Und auch der gesamte Chor schmetterte „Amazing Grace” oder „Freude schöner Götterfunken” wie kaum ein anderer.

Es ist ganz klar, das Projekt „Kulturrucksack” ist in der Waldschule genau richtig angesiedelt und der Besuch der Aufführung am Samstag, 8. September, lohnt sich in jedem Fall.
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