Eschweiler - Am Mittwoch bleiben Busse und Mülltonnen stehen

Am Mittwoch bleiben Busse und Mülltonnen stehen

Von: pan
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Die zweiten landesweite Streikwelle in vielen Bereichen des Öffentlichen Dienstes, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Mitglieder für den morgigen Mittwoch aufgerufen hat, trifft auch die Indestadt: Auch in Eschweiler wird morgen gestreikt. Foto: imago/foto-ritter.de

Eschweiler. Die zweiten landesweite Streikwelle in vielen Bereichen des Öffentlichen Dienstes, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Mitglieder für Mittwoch aufgerufen hat, trifft auch die Indestadt: Auch in Eschweiler wird am Mittwoch gestreikt.

Die Wirtschaftsbetriebe Eschweiler (WBE) werden den ganzen Tag die Arbeit niederlegen. Für die Mitarbeiter der Stadt Eschweiler beginnt der Warnstreik um 7 und endet um 16.30 Uhr.

Wer mit dem Bus zur Arbeit fährt, sollte sich bereits heute eine Alternative überlegen. Die meisten Busse werden nicht verkehren. Für die Busfahrer beginnt der Streik um 4 Uhr morgens und endet um 2 Uhr in der Nacht.

Nicht nur der Streik der Busfahrer wird deutlich spürbar sein, auch die Arbeitsniederlegung bei den Wirtschaftsbetrieben hat deutliche Konsequenzen.

So wird die ein oder andere Mülltonne am Mittwoch stehen bleiben. Zwar wollen die WBE mit eigenem Personal die Ausfälle kompensieren, aber es kann dazu kommen, dass ortsunkundige Fahrer eingesetzt werden müssen.

„Da diese oft die Routen nicht kennen, könnte es sein, dass abgelegene Orte oder besondere Abstellplätze nicht berücksichtigt werden”, sagt Stadtsprecher Stefan Kaever. Die WBE sind für die Abfuhr von Rest- und Biomüll sowie für die Gelbe Tonne zuständig.

Wer am Mittwoch einen Gang zum Rathaus eingeplant hat, kann sich den Weg sparen. Die Verwaltungsmitarbeiter werden sich ebenfalls am Streik beteiligen, wobei Kaever davon ausgeht, dass mehr Menschen im Rathaus ihre Arbeit niederlegen werden als noch vor zwei Wochen. In jedem Fall werden das Bürgerbüro und die Information nicht besetzt sein.

Auf den Streik vorbereitet sind die städtischen Kindertagesstätten, die wieder mit Notgruppen arbeiten werden. Demnach ist die Betreuung nur für Kinder gewährleistet, bei denen keine andere Möglichkeit einer Unterbringung gegeben ist.

Dies trifft zum Beispiel auf berufstätige Alleinerziehende zu. Die Eltern wurden frühzeitig von den Kindertagesstätten informiert.

Bereits bekannt ist auch, dass die meisten Busse nicht fahren. Lediglich die vom AVV eingesetzten Subunternehmen steuern die Haltestellen an.

Welche Linien konkret betroffen sind, konnte die Aseag am Montag nicht mitteilen. Das Verkehrsunternehmen rät, sich frühzeitig nach anderen Möglichkeiten umzuschauen. Die Taxiunternehmer der Stadt haben ihr Personal für den Mittwoch verstärkt.

Ob dies die letzte Streikwelle in den nächsten Monaten ist, die die Stadt trifft, steht noch in den Sternen. Immerhin haben die Arbeitgeber nach den Warnstreiks vor zwei Wochen ein erstes Angebot an die Angestellten des Öffentlichen Dienstes gemacht.
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