Eschweiler - Also doch: Nadelöhr an der Feldenendstraße verschwindet im Herbst

Also doch: Nadelöhr an der Feldenendstraße verschwindet im Herbst

Von: pan
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Ende eines Dauerthemas: Das Nadelöhr, die Unterführung Feldenend­straße, soll ab September aufgeweitet werden. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Seit Monaten steht an der Unterführung Feldenend­straße die Hinweistafel: „Wir bauen für Sie!“ Nur geschehen ist bislang nichts, obwohl der Baustart schon mehrfach angekündigt wurde. Nun ist klar: Bis Anfang September rollen die Bagger endlich an. Dies bestätigt Verwaltungssprecher René Costantini.

Die Ausschreibung für diese Spezialbaumaßnahme werde vorbereitet, heißt es. Genauere Angaben könne man erst später geben.

Seit Jahren wird die Aufweitung des Nadelöhrs in Bergrath diskutiert. Zunächst scheiterte eine Erweiterung an fehlenden Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn. Nach der Einigung wurde die Baumaßnahme mehrmals angekündigt. Der Rat entschied sich im Dezember 2015 dafür, die Bahnunterführung so zu gestalten, dass für Fußgänger Platz bleibt. Die zu diesem Zeitpunkt kalkulierten Kosten sollten 237.000 Euro betragen.

Damals rechnete der Technische Beigeordnete Hermann Gödde damit, dass sich dieser Betrag je nach Verlauf der Baumaßnahme verringern könnte. Ursprünglicher Baustart sollte Frühjahr 2016 sein, verzögerte sich jedoch wieder. Als im Sommer 2016 der Kanal zwischen dem Kreisverkehr an der Kopfstraße Bergrath und der Bahnunterführung erneuert wurde, hieß es, dass in jedem Fall noch im Jahr 2016 die Aufweitung angegangen werde. Inzwischen ist ein Jahr vergangen. Nach den Sommerferien in diesem Jahr soll es nun losgehen.

Der Ratsbeschluss sieht vor, dass in zwei Abschnitten gebaut wird. Im ersten Bauabschnitt sollen die ursprünglichen Widerlager, die seit Jahren keine tragende Funktion mehr übernehmen, abgerissen werden. Parallel sollen die Spritzbeton- und Klinkerwand hergestellt werden. Im letzten Bauabschnitt werden dann die Fahrbahn und die beiden Fußgängerwege gebaut. Binnen weniger Monate sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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