Als „Rabauken” ziehen Behinderte im Zug mit

Von: abd
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Eschweiler. Noch knapp vier Wochen müssen sie warten: Am Rosenmontag tummeln sich wieder Tausende Karnevalsjecken in der Eschweiler Innenstadt. Diesmal mit im Rosenmontagszug dabei: 20 Menschen mit geistigen Behinderungen.

„Laut & Bunt” heißt ihr Motto, unter dem sie als „Die lustigen Rabauken” die KG Prinzengilde Bergrath unterstützen werden. Bunt soll es sein und auffällig, und wenn es warm wäre, wäre das auch nicht schlecht: Die Rede ist von den Kostümen, die Reiner Kreuer, Detlef Schüller, Markus Braun und Christian Lövenich zusammen mit 16 Weiteren im Rosenmontagszug tragen werden.

Das Kostüm besteht aus Fellen an Armen und Beinen und einer Fellmütze. Zusätzlich werden die Karnevalisten mit Plastikkeulen, Trillerpfeifen und Rasseln ausgestattet, damit sie lautstark mitfeiern können.

Schon von Anfang an hatten die vier Initiatoren klare Vorstellungen von ihrem Auftreten. Sie besuchen regelmäßig den offenen Treff des Kokobe, einer Koordinierungs-, Kontakt und Beratungsstelle, die Hilfe für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sowie deren Angehörige bietet. Bei einer der alljährlichen Karnevalsfeiern bekamen sie die Idee, einmal aktiv am Rosenmontagszug teilzunehmen.
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