Alles bereit für den Elften im Elften

Von: Sonja Essers
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Eschweiler. In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Dann herrscht in den Karnevalshochburgen wieder Jubel, Trubel, Heiterkeit. Der Grund: Am 11. November startet die neue Karnevalssession. Wer jedoch denkt, dass diese nur in Köln oder Düsseldorf entsprechend gefeiert wird, der irrt.

Bereits zum fünften Mal zieht es die Jecken der Indestadt auf den Marktplatz. Schließlich erwartet sie dort zwischen 11.11 und 16 Uhr bei freiem Eintritt ein Programm der Spitzenklasse.

Verantwortlich dafür sind Karl August „Äu“ Lersch, Guido Streußer, Werner Henkelmann, Michael Henkel, Klaus Delille, Christian Leuchter, Manfred Brandt und Guido Adrian. Sie gehören der Jupp-Carduck-Gesellschaft (JCG) an und veranstalten seit dem Jahr 2011 die Sessionseröffnung auf dem Eschweiler Markt. „Wir werden auch in diesem Jahr hoffentlich wieder erfolgreich sein“, meint Äu Lersch, 1. Vorsitzender der JCG.

Ein buntes Programm soll wieder zahlreiche kostümierte Jecken auf den Markt ziehen. Mit von der Partie sind unter anderem die Mundartgruppen Kröetsch und Puddelrüh. Für musikalische Unterhaltung will auch Hape Jonen, ein Trompeter aus Baesweiler, sorgen. Ihr tänzerisches Können werden in diesem Jahr die Höppe Kroetsch sowie die Tanzpaare des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler unter Beweis stellen. Den musikalischen Schlussakkord wird in diesem Jahr Trompetensound Die Weisweiler setzen.

Auch die bekannte Eschweiler Formation Inde-Singers darf bei der karnevalistischen Eröffnung natürlich nicht fehlen. Besonders gespannt sein dürfen die Besucher nicht nur auf einen Überraschungsprogrammpunkt, sondern auch auf den Aufmarsch des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler. Sie werden nicht nur Bürgermeister Rudi Bertram sowie zahlreiche Ex-Prinzen und Ex-Zeremonienmeister mitbringen, sondern auch das frisch gewählte Prinzengespann der neuen Session.

Und wie viel Platz ist an diesem Tag auf dem Marktplatz? Schließlich haben zu diesem Zeitpunkt bereits die Umbauarbeiten begonnen. „Der Markt wird so wenig wie möglich beeinträchtigt sein“, erklärt Guido Streußer. Auch dass der 11. November in diesem Jahr auf einen Mittwoch falle, sei kein Problem. „Vor zwei Jahren war der Montag der Knackpunkt, aber da kamen auch viele Leute. Wir sind zuversichtlich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Menschen kommen, und im kommenden Jahr findet die Veranstaltung wieder an einem Freitag statt“, so Werner Henkelmann.

Dann steht einer erfolgreichen Open-Air-Sessionseröffnung doch nichts mehr im Weg, oder doch? Nein! Schließlich ist die Jupp-Carduck-Gesellschaft selbst gegen schlechtes Wetter gewappnet. Im Regen stehen müsse an diesem Tag niemand, meint Klaus Delille.

Dafür soll bei entsprechender Wetterlage ein großer Schirm sorgen, der den Markt trocken halten soll. In den vergangenen vier Jahren hatten die Mitglieder allerdings kein Problem mit dem Wetter. Das soll auch in diesem Jahr wieder so sein, meint Lersch und liefert dafür prompt die Begründung: „Wir haben Jupp Carduck im Himmel sitzen, er wird an diesem Tag dafür sorgen, dass wir ein erfolgreiches Fest und gutes Wetter haben.“

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