Eschweiler - Alle zwei Wochen Comedy in der Shisha-Bar „La Mocca“

Alle zwei Wochen Comedy in der Shisha-Bar „La Mocca“

Von: Sonja Essers
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Die Comedians Benaissa Lamroubal, Chris Stephan, Khalid Bounouar, Hany Siam, Ususmango (Usama Elyas) und Alain Frei (von links) sorgten am Mittwochabend für beste Stimmung. Die offene Comedy-Bühne „Slamma Jamma“ findet alle zwei Wochen statt. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Alle zwei Wochen verwandelt sich die Shisha-Bar von Lutfi Kadourah in ein Mekka für Comedians, Tänzer, Sänger und Rapper. Profis und Newcomer haben regelmäßig die Möglichkeit dem Publikum ihr Können zu präsentieren. „Es ist die erste offene Comedy-Bühne hier in der Region. Wir sind die einzigen, die das in dieser Form haben“, sagt Khalid Bounouar.

Der 24-jährige Indestädter ist Mitglied der Formation „Rebell Comedy“ und hatte im vergangenen Jahr die Idee eine offene Comedy-Bühne in Eschweiler zu gründen. Schließlich sei dieses Konzept in Städten wie Köln oder Düsseldorf schon lange bekannt. In dieser Region sei diese Art von Kultur allerdings noch nicht ausgeprägt, sagt der Student.

Doch bevor die Veranstaltung starten konnte, musste erst einmal eine passende Location gefunden werden. So sprach Bounouar seinen Kumpel Lutfi Kadourah an, der im November des vergangenen Jahres seine Shisha-Bar an der Indestraße eröffnete.

„Ich habe gesehen, dass es ein Podest im Laden gibt, das aussah wie eine kleine Bühne“, erinnert sich Bounouar. Schnell war auch Kadourah von der Idee begeistert und bereits zur Eröffnung fand die erste Veranstaltung statt, die vom Publikum sehr gut angenommen wurde.

Nun fehlte nur noch ein Name für die neue Veranstaltung. Da Bounouar nicht nur Comedians, sondern auch Tänzern, Sängern und Rappern eine Plattform bieten wollte, entschied er sich für den Namen „Slamma Jamma“. „Wenn Comedians auf der Bühne aufeinandertreffen, dann slammen sie und wenn Musiker aufeinandertreffen, dann jammen sie“, sagt der 24-Jährige und fügt hinzu: „Bei uns passiert beides auf der Bühne.“

Der Student, der mit der Formation „Rebell Comedy“ selbst durch ganz Deutschland tourt, ließ seine Kontakte spielen und sprach Kollegen aus der Comedy-Szene an. Die Resonanz sei beeindruckend gewesen. Warum das Konzept der offenen Bühne nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den Künstlern gut ankommt, erklärt Bounouar so:

„Profis können bei solchen Veranstaltungen ihr neues Material testen und Newcomer haben die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.“ Gage bekommen die Künstler nicht. Das Publikum zahlt keinen Eintritt, dürfe jedoch gerade von neuen Künstlern auch nicht allzu viel erwarten, sagt Bounouar.

Künstlern eine Plattform bieten

„Es geht gar nicht so sehr darum, wie gut jemand ist. Applaudiert wird immer, weil das Publikum weiß, dass es gerade für Anfänger besonders schwer ist vor vielen Leuten aufzutreten. Es geht darum den Künstlern eine Plattform zu bieten“, meint der Student. Und diese Möglichkeit wird gerne wahrgenommen. Regelmäßig bekommt Bounouar Anfragen von Künstlern, die mit von der Partie sein möchten. Bis Ende des Jahres stehe das Programm bereits fest, sagt der Indestädter.

Nicht nur die Künstler, die für ihre Darbietung rund 15 Minuten Zeit haben, müssen sich an gewisse Regeln halten. „Der Job hier oben ist hart. Ruft und quatscht bitte nicht dazwischen und holt auch nicht zwischendurch eure Handys raus“, erklärt Bounouar bei der Veranstaltung am Mittwochabend. Er führt als Moderator durch das rund 90-minütige Programm.

Seine Kollegen von der „Rebell Comedy“, Ususmango (Usama Elyas), Hany Siam, Benaissa Lamroubal und Alain Frei sorgen mit ihren Gags für mächtig Stimmung. „Wir proben hier heute Abend für eine TV-Aufzeichnung“, sagt Bounouar. Aus diesem Grund habe man auch nur einen Gast: den österreischichen Moderator und Comedian Chris Stephan.

Das Publikum ist von dem Konzept angetan. Es feiert die Künstler, die am Ende noch einmal gemeinsam auf die Bühne treten. Am 24. September findet das nächste „Slamma Jamma“ in der Shisha-Bar „La Mocca“ an der Indestraße statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Um Reservierung wird gebeten.

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