„Alice” in der Liebfrauenschule: Grinsekatze und Haselmaus

Von: lbe
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Alice im Wunderland mitten in
Alice im Wunderland mitten in der Liebfrauenschule: Auf ihrer Reise in eine kuriose Welt trifft die zehnjährige Alice auf viele verwunderliche und rätselhafte Wesen. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Sie unternahmen eine Reise. Eine Reise in eine andere Welt. Eine Welt voller kurioser Ereignisse, seltsamer Figuren und Charaktere sowie eine Welt, die kaum farbenfroher sein könnte, kaum verwunderlicher. Doch genau dahin sollte diese Reise führen.

Zunächst in den Bau eines vor sich hin plappernden Kaninchens und ohne es zu ahnen befand sie sich im Wunderland? Wer? Na Alice, Alice im Wunderland. Das Stücke wurde in der Liebfrauenschule aufgeführt.

An einem heißen Sommertag sitzt die zehnjährige Alice im Garten ihrer Eltern, als plötzlich ein weißes Kaninchen ihren Weg kreuzt. Von Neugierde gepackt, folgt sie ihm, und ehe sie sich versieht, landet sie im Wunderland. Auf ihrem Weg begegnet sie einer Reihe merkwürdiger und rätselhafter Wesen, die sie zur Krocketpartie der Königin führen.

Sie trifft auf die Grinsekatze, eine Raupe, den Hutmacher, eine klitzekleine Haselmaus und viele, viele Karten. Als sie unverhofft zur Hauptzeugin einer Gerichtsverhandlung ernannt wird, verliert sie fast ihren Kopf.

Alice im Wunderland ist eine Geschichte, die fasziniert und verzaubert, vor allem, wenn sie von rund 40 Kindern der Klassen fünf bis sieben aufgeführt wird. Doch zunächst von vorne: Im Schuljahr 2011/2012 hatten die beiden Lehrerinnen Verena Ecker und Sabrina Middeldorf der Bischöflichen Liebfrauenschule eine grandiose Idee: Sie riefen die Theater-AG zurück ins Leben. Und zwar eine für die kleinen, ganz jungen Talente.

„Viele der Kinder stehen zum ersten Mal auf der Bühne”, erklärte Verena Ecker. Ein Jahr lang probten sie wöchentlich je etwa eine Stunde lang, „in der Projektwoche haben wir dann noch mal richtig Gas gegeben”, sagte Sabrina Middeldorf. Es galt, die Texte zu üben, sich mit der Bühne vertraut zu machen, vor Publikum zu sprechen, Kostüme und das Bühnenbild zu gestalten und sich in die jeweilige Rolle hinein zu versetzen. Für die Kinder war das eine ganze Menge freudige Arbeit. „Es steckt viel Herzblut darin”, sagte Middeldorf.

Dann, nach einem Jahr, war es soweit. Rund 40 Kinder, zwei Tage, zwei Aufführungen, zwei verschiedene Ensembles und von Nervosität oder Lampenfieber keine Spur. Selbst um die Technik kümmerten sich die Nachwuchsschauspieler selbst. Sie hatten alles im Griff, insbesondere ihr Publikum, das ihrem Zauber und Charme kaum entrinnen konnte. Die jungen Schauspieler ermöglichten es mit ihrem Spiel, die zahlreichen Zuschauer zu entführen - in ein anderes Land, das Wunderland.
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