Alemannias Nachwuchs in der Halle top

Von: tob
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Erfolgreiche Teams: Alemannia Aachen (links) besiegte im Endspiel des VR-Bank-Cups der C-Junioren von Rheinsüd Köln mit 1:0. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Alemannia Aachen hat das hochkarätig besetzte C-Junioren-Turnier um den VR-Bank-Cup gewonnen. Die Mannschaft setzte sich im Endspiel mit 1:0 gegen Rheinsüd Köln durch. Dabei hatte das Turnier für die beiden Finalisten denkbar schlecht begonnen.

Nachdem Rheinsüd Köln zum Auftakt mit 1:3 gegen Niederau verloren hatte, stand die Alemannia gegen die Mannschaft des Ausrichters, Germania Dürwiß, auf verlorenem Posten. 1:0 gewann die Germania und träumte davon, wie in den Vorjahren ganz vorne dabei sein zu können. 2012 hatte Dürwiß gewonnen, im Vorjahr war der Gastgeber im Finale unterlegen. Der Traum war schon nach der Vorrunde wieder vorrüber. Im entscheidenden Gruppenspiel unterlag Dürwiß Rheinsüd Köln und schied aus. Das Kölner Team sichert sich den Einzug ins Viertelfinale als einer der beiden besten Gruppendritten hinter Alemannia Aachen. Der FC Düren-Niederau hatte die Gruppe mit zwei Siegen und einem Unentschieden dominiert.

In Gruppe B lieferten sich die 1. Jugendfußballschule Köln und Bergisch Gladbach ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Mannschaften hatten am Ende sieben Punkte. Bedburg kam als ebenfalls einer der beiden besten Dritten weiter, und der chancenlose Nachwuchs des Gürzenicher FC hatte das Nachsehen. In Gruppe C gewann Viktoria Köln alle drei Spiele und zog vor dem SC Unterbach ins Viertelfinale ein. Troisdorf und Euskirchen schieden aus.

Im Viertelfinale tat sich Niederau gegen Bedburg schwer. 1:0 gewann das Team aus Düren schließlich und zog ins Halbfinale ein. Alemannia Aachen war bis dato eher minimalistisch durch das Turnier gekommen. Im Viertelfinale setzte die Mannschaft aber ein echtes Ausrufezeichen: Mit 6:2 wurde die Mannschaft von Viktoria Köln, die bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Gegentor hinnehmen musste, vom Parkett gefegt.

Rheinsüd Köln war derweil so richtig im Turnier angekommen, denn auch beim 2:0-Erfolg über Bergisch Gladbach hinterließ die Mannschaft einen guten Eindruck. Den hatten die Zuschauer vom SC Unterbach schon längst. Die Überraschungsmannschaft bot im Viertelfinale auch der 1. Jugendfußballschule Köln lange Paroli und musste sich erst im Neunmeterschießen mit 6:7 geschlagen geben.

Ähnlich spannend ging es im ersten Semifinale zu. Niederau und Rheinsüd Köln lieferten sich ein packendes Duell – mit dem besseren Ende für die Kölner. 5:4 siegte das Team nach Neunmeterschießen. Die Belohnung: ein Platz im Finale und „Kölle Alaaf“-Rufe von der Tribüne.

Alemannia Aachen kehrte zum Minimalismus zurück. 1:0 bezwangen die Tivolikicker die 1. Jugendfußballschule Köln. Im Spiel um Platz drei legte Niederau los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 2:0. Dann verlor das Team erst den Faden und dann auch die Partie. 3:2 gewann die 1. Jugendfußballschule Köln. Das Endspiel war die Neuauflage des Gruppenspiels. Am Mittag hatte die Alemannia bereits mit 2:0 gewonnen, und auch im Endspiel gelang den Kölnern kein Tor. Die Alemannia traf sehenswert und sicherte sich somit den Erfolg beim VR-Bank-Cup.

Germanias Vorsitzender Frank Dickmeis zog dennoch ein positives Fazit. Sein Dank ging an die Helfer und die Schiedsrichter David Dahmen, Niklas Delens sowie Nils und Geert Desmedt. Der zweite Teil des VR-Bank-Cups findet am 9. Februar statt. Dann kicken die B-Junioren um den Turniersieg.

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