Alemannia II trifft im Waldstadion auf Soldaten

Von: Andreas Röchter
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Nicht auf, sondern neben dem Feld aktiv: Die Alemannia-Profis Markus Daun, Kevin Kratz und Manuel Junglas (v.re.) schrieben vor dem Anpfiff fleißig Autogramme und erfreuten ihre jungen Fans. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Spannbreite reicht vom (spielstarken) Hobbyfußballer bis zum Profi. Selbst Erstligakicker stehen manchmal im Kader der Fußball-Nationalmannschaft der Bundeswehr. Am Dienstag trafen die Soldaten im Eschweiler Waldstadion auf die mit sieben Profis verstärkte Elf von Alemannia Aachen II. Und dies für einen guten Zweck.

Denn die Einnahmen des Freundschaftsspiels kommen dem Verein „Lachen helfen” zu Gute, mit dem deutsche Soldaten und Polizisten Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten unterstützen.

Schon vor dem Anpfiff erhielten die Besucher und Alemannia-Anhänger die Gelegenheit, Kontakt zu einigen Zweitligaprofis zu knüpfen. Denn während Torhüter Tim Krumpen, Mirko Casper, Thorsten Burkhardt, Juvhel Tsoumou, Seyi Olajengbesi, Florian Müller und Henrik Ojamaa das schwarz-gelbe Trikot überstreiften, um die eigene NRW-Liga-Mannschaft zu verstärken, schrieben mit Kevin Kratz, Markus Daun und Manuel Junglas drei Spieler fleißig Autogramme und erfreuten damit vor allem die jungen und jüngsten Fans.

Nach 90 kurzweiligen Minuten zogen alle Beteiligten eine zufriedene Bilanz. Die Alemannia gewann den Vergleich mit 1:0, die Bundeswehr-Nationalmannschaft überzeugte trotz der knappen Niederlage mit einer engagierten Leistung, und 523 zahlende Zuschauer brachten eine schöne Summe zusammen, die die Verantwortlichen von Ausrichter Rhenania Eschweiler noch aufrundeten. So konnte Brigadegeneral Heinrich Fischer, Teammanager der Bundeswehr-Nationalmannschaft, nach dem Schlusspfiff 1300 Euro an Roderich Thien, Oberstleutnant der Reserve und Mitglied bei „Lachen helfen”, überreichen.

Vor diesem Hintergrund war das sportliche Ergebnis des Freundschaftsspiels sicherlich zweitrangig. Die Alemannen gingen in der 13. Spielminute durch ein Eigentor der Bundeswehr-Nationalmannschaft in Führung. Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Soldaten ein leichtes Übergewicht.

Die größte Chance zum Ausgleich vergab in der Schlussminute ausgerechner „Lokalmatador” Dennis Gülpen, als er mit einem Foulelfmeter an Tim Krumpen scheiterte. So blieb es beim 1:0 für die Alemannen.
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