Eschweiler - Aktionstag „Saubere Hände” informiert über die richtige Hygiene

Aktionstag „Saubere Hände” informiert über die richtige Hygiene

Von: thd
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Im Schwarzlicht kann sich kein
Im Schwarzlicht kann sich keine Verschmutzung verbergen: Am Aktionstag „Saubere Hände” im St.-Antonius-Hospital nahm auch das Krankenhauspersonal rege teil und frischte sein Wissen auf. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Für die Patienten, Besucher und das Personal des St.-Antonius-Hospitals bot der Mittwoch zwei wichtige Anlaufpunkte: Der Aktionstag „Saubere Hände” und die „Woche des Hörens” zogen viele Interessenten an und versorgten sie mit nützlichen Informationen.

Während verschiedener Tests stellten die Experten das Hörvermögen und die Händedesinfektion auf die Probe. Die Aktionen begannen vor dem Krankenhaus. Die Experten Martina Paland, Susanne Chauvistré und Selina Düsterwald boten passend zur „Woche des Hörens” kostenlose Hörtest an.

„Viele Besucher und Patienten sind sehr interessiert und wollen den Test mitmachen. Sie bekommen dazu Kopfhörer auf die Ohren und müssen Frequenzen erkennen. Die tiefen Töne werden immer heller und wechseln von links nach rechts”, erklärt Martina Paland. Falls der Test nicht gut gelaufen sei, könne der Proband einen weiteren Hörtest machen. Dieser sei ausführlicher.

Infos zur Schwerhörigkeit

„Wir vergeben Gutscheine für eine Beratung bei uns. Dann können wir uns mit den Testern in Ruhe unterhalten. Außerdem verweisen wir bei solchen Aktionen oft darauf, einen Ohrenarzt aufzusuchen”, sagt Martina Paland. Neben den Tests gaben die Experten viele Informationen zu Schwerhörigkeit und auch Lärmbelästigung.

Vom Vorplatz des Krankenhauses aus gingen die Aktionen im Foyer weiter, wo sich Besucher und Patienten, aber vor allem auch das Personal über Händehygiene informieren konnten. Der Aktionstag „Saubere Hände” findet in der Bundesrepublik bereits seit 2007 statt. Das St.-Antonius-Hospital beteiligt sich nach dem erfolgreichen vergangenen Jahr zum zweiten Mal.

Besucher ansprechen

„Die Desinfektion der Hände ist mit die wichtigste! Sie muss immer wieder in den Vordergrund gerückt werden”, erklärt Beate Metterhausen. Die Hygienefachkraft schult nicht nur das Personal, sondern sensibilisiert auch Besucher und Patienten. „Durch die Hygienespender in den Zimmern werden sie darauf schon aufmerksam gemacht und fragen nach. Wir erklären die richtige Nutzung”, sagt Beate Metterhausen. In der Öffentlichkeit werde das Thema immer besser angenommen, da es auch in den Medien stärker thematisiert werde.

Neben Informationen durch Broschüren konnten die Interessenten ihre Desinfektionstechnik kontrollieren, indem sie nach dem Benutzen von Sterilium die Hände unter Schwarzlicht hielten. Darüber hinaus erhielten sie Pflegetipps, da das Desinfizieren die Hände austrocknet.

Mit ihren Kolleginnen Christina Kexel und Astrid Engels hat sich Beate Metterhausen vorgenommen, den Aktionstag jährlich zu veranstalten. Das Krankenhaus erhielt im vergangenen Jahr das Hygiene-Siegel von „euPrevent EMR” und verpflichtete sich somit, besonders auf die Hygiene-Regeln zu achten.
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