Eschweiler - Aktionsbündnis „Nazifrei” drängt auf Verbot der NPD

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Aktionsbündnis „Nazifrei” drängt auf Verbot der NPD

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Der Aufruf des Aktionsbündnisses „Eschweiler Nazifrei” zum Aktionstag gegen die Naziprovokation am 31. März in Eschweiler ist jetzt im Internet abrufbar. Unterstützende Gruppen und Einzelpersonen aus Eschweiler, gerne auch aus der gesamten Region, können sich online eintragen und werden nach Freischaltung veröffentlicht.

Über eine aktive Unterstützung durch Teilnahme an Kundgebung, Demonstration und spontanen Aktionen am 31. März, oder Durchführung eigener Veranstaltungen im Vorfeld des Aktionstages freuen sich die Aktiven des Aktionsbündnisses besonders. Ein erstes buntes A3-Plakat mit den vorläufigen Veranstaltungshinweisen steht zum Download bereit. Das Bündnis fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf: „Verbreiten sie den Aufruf durch Weiterleitung, Aushang und persönliche Weitergabe!” Das Aktionsbündnis in der Indestadt sieht sich als solidarischen Teil des vielfältigen Widerstandes gegen den großen Naziaufmarsch am 7. April in der Nachbarstadt Stolberg. Unterstützung im gemeinsamen antifaschistischen Wirken ist jederzeit willkommen. Unabhängig davon ob die Unterstützung ideell erfolgt, persönliche Aktivität beinhaltet, materieller oder finanzieller Natur ist können die vielen Mut-Bürgern selbst einen Beitrag gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit leisten.

Die aktualisierten Termine und Veröffentlichungen erfolgen auf der Internetseite des Aktionsbündnisses „Eschweiler Nazifrei”: www.vielfaltstatteinfalt.org. „Zur inhaltlichen Vorbereitung und zur Mobilisierung zum Aktionstag wird die Eschweiler Bürgerinitiative Gemeinsam gegen Neonazis am 10. März eine Informationsstand durchführen”, teilt Frank Taufenbach für die Initiative mit und erklärt weiter: „Am Infostand werden wir auch die Unterschriftensammlung NPD-Verbot: Jetzt aber richtig! durchführen.” Bereits 2007 hatte die Initiative das NPD-Verbotsverfahren unterstützt. Das damalige Verbotsverfahren scheiterte an der Rolle der staatlich finanzierten V-Leute in der NPD. Spätestens die Rolle der Verfassungsschutz-Ämter bei den nun aufgedeckten NSU-Morden drängt eine erneute Beschäftigung mit dem Thema auf.

Einer der Anmelder der Naziprovokation in Eschweiler, der Dürener Ingo Haller, konnte lange als NPD-Funktionär die staatlichen Gelder und den besondern Schutz einer Partei zur Durchführung rassistischer Aufmärsche nutzen, betont das Aktionsbündnis.

Weitere Informationen zur Unterschriftensammlung und die Möglichkeit zur Online-Unterstützung finden Interessierte im Internet unter www.npd-verbot-jetzt.de. Bürgerinnen und Bürger, die sich an dem Infostand aktiv beteiligen wollen sind herzlich eingeladen. Der Infostand steht am Samstag 10. März, ab 10 Uhr, an der Grabenstraße, Ecke Englerthstraße.
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