Ago-Seniorenzentrum: Ganz ohne Stress ins schöne neue Domizil

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Zeitgemäße Wohnungen neben altem Baumbestand: So präsentiert sich das neue Domizil des Ago-Seniorenzentrums an der Ecke Florianweg/Jägerspfad. Foto: Rudolf Müller
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In bester Citylage: die denkmalgeschützte frühere Prym-Fabrik (helle Baukörper, Bildmitte). Links davon – hier noch durch eine Grünanlage statt des Bushofs getrennt – das Kulturzentrum Talbahnhof. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Versprochen ist versprochen: Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel konnten die Bewohner des Ago-Seniorenheims Eschweiler im nagelneuen Domizil am Jägerspfad feiern. Wie geplant, konnte die Ago-Seniorenzentrum Eschweiler GmbH wie kurz vor Jahresschluss ihr neues Haus am Ringofengelände als Pächter übernehmen.

Nach einer Bauzeit von nur sieben Monaten wechselten über 100 Bewohner aus der Bismarckstraße in das neue Ago-Zentrum auf dem früheren Ringofengelände. Dank sorgfältiger Vorbereitung ging der Umzug völlig ohne Probleme über die Bühne. Es gab keinen einzigen Zwischenfall – „eine logistische Meisterleistung“, wie Ago-Chef Mathias Neumayer anerkennend feststellte.

Das neue Seniorenzentrum umfasst 100 Pflegeplätze in 88 Einzelzimmern und sechs Doppelzimmern sowie 25 Betreute Wohnungen. Rund 100 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Alle Mitarbeiter, die im alten Seniorenzentrum in der Bismarckstraße unter der Leitung von Irmgard Lammertz tätig waren, wurden übernommen.

Die Bewohner erwartete in ihrem neuen Zuhause viel Neues. Auffälligste Besonderheit ist laut Heimleiterin Lammertz das neue, öffentlich konzessionierte Café mit Bistro. Es soll als zentraler Treffpunkt für alle Bewohner, ihre Angehörigen und für die Gäste des Hauses dienen. Zum Bistro wird auch eine eigene Terrasse mit einer Spielecke für Kinder gehören.

Der ungewöhnliche Umzug war rund ein halbes Jahr lang intensiv vorbereitet und geplant worden. Die Bewohner waren sehr frühzeitig über alle Maßnahmen sowie über die Neuerungen in ihrem neuen Zuhause umfassend informiert worden. Pläne und ständig aktualisierte Bilder, die den Fortschritt des Neubaus dokumentierten, hingen aus, zudem gab es mehrere Informationsabende für Bewohner sowie für ihre Angehörigen. Wiederholt wurde die Baustelle auch gemeinschaftlich besichtigt.

Die Bewohner der Betreuten Wohnungen wechselten als erste in ihr neues Domizil. Es folgten die Bewohner aus dem Pflegebereich. Mitarbeiter aus der Pflege, Angehörige und zahlreiche ehrenamtliche Helfer halfen beim Packen und begleiteten den Wechsel in das neue Haus. Sie sorgten auch dafür, dass sich die Senioren ihre Zimmer nach ihren eigenen Wünschen einrichten konnten.

„Ohne das überragende Engagement unserer Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer wäre der Umzug kaum zu bewältigen gewesen. Ihnen gilt mein ausgesprochenes Dankeschön“, so Ago-Chef Mathias Neumayer.

Alle Zimmer in dem Neubau sind in freundlichen, hellen Farben gehalten, sie verfügen über geräumige Badezimmer und haben extra große und tief angelegte Fenster, damit die Bewohner auch vom Stuhl aus oder liegend im Bett nach draußen schauen können. Die Zimmer in der Pflege waren zum Zeitpunkt des Umzugs zwar vollständig neu ausgestattet, konnten aber durch persönliche Gegenstände individuell gestaltet werden. „Unsere Senioren sollen natürlich ihre eigenen Sachen und auch ihre eigenen Möbel mitbringen können“, sagt Heimleiterin Irmgard Lammertz.

Die meisten Senioren wurden mit Bussen der Aseag in ihr neues Zuhause gebracht, für die Bettlägerigen standen Krankentransporter bereit. Irmgard Lammertz ist überzeugt, dass dank des guten Vertrauensverhältnisses zwischen Bewohnern und Mitarbeitern sowie ehrenamtlichen Helfern kein überflüssiger Stress aufkam. „Schon nach den ersten Tagen des Umzugs stand fest: Alles läuft reibungslos – und vor allem: Alle sind bestens zufrieden!“

Glühwein, Kaffee, Kuchen

Die Senioren wurden in ihrem neuen Zuhause freundlich empfangen: Im weihnachtlich dekorierten Ago-Seniorenzentrum Eschweiler warteten Live-Musik, duftender Glühwein sowie Kaffee und Kuchen auf die neuen Hausbewohner. Heimleiterin Lammertz sorgte mit zusätzlichen Mitarbeitern aus anderen Ago-Seniorenzentren für einen reibungslosen Ablauf während der Umzugstage. In der Pflege, in der Küche und in der Verwaltung – am alten wie am neuen Standort waren zu jedem Zeitpunkt des Umzuges mehr als genügend Hände zum Anpacken da. „Ich bin stolz auf all die Helfer. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön“, so Irmgard Lammertz.

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