Afrika-Festival: Ein Hauch von Afrika am Blausteinsee

Von: tob
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Jede Menge Freude verbreiteten die verschiedenen Künstler beim 3. Afrika-Festival am Blausteinsee. Foto: Tobias Röber
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Riesige Seifenblasen: An diesem Angebot hatten vor allem die Kinder ihre Freude. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Dürwiß. Kulturmanager Max Krieger zog am Sonntag ein positives Fazit: Es gab mehr Angebote und Tausende Besucher hatten am Wochenende den Weg zum Blausteinsee gefunden. Das 3. Afrika-Festival war ein Erfolg.

Den Besuchern wurde aber auch erneut einiges geboten. Natürlich gab es kulinarische Genüsse aus den verschiedenen Ländern Afrikas, zudem ein sehr abwechslungsreiches Programm, bei dem vor allem die Musik im Vordergrund stand. Auch Mode und afrikanische Handwerkskunst konnten erworben werden.

So ging es nach der offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag gleich mit Trommel- und Tanzworkshops los, bei denen die Gäste nicht nur zuschauten und -hörten, sondern auch selbst aktiv waren. Dazu gab es Auftritte unter anderem von der Band Samba Candela sowie einer Folklore-Band aus Ghana. Menschen aus Ghana, Benin, Simbabwe, Kenia, Äthiopien, Lybien und anderen Ländern gestalteten das Bühnenprogramm. Moderiert wurde es von Mercy Maurice aus Kenia.

Bis in den späten Samstagabend wurde am See gefeiert. Nachdem die Besucher ein zweites Mal Auszüge aus der Show Jabula Africa Circus bewundern konnten, stand die Dschungelnacht-Party an, bei der viel getanzt wurde. Die Tanzfreude der Afrikaner steckte viele Besucher an.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, der von Reverend Dr. Joseph Edmond Clottey zelebriert wurde. Sehr schön anzusehen waren auch die Stelzenläufer, auf die wenig später das Michael-Jackson-Double Laurence Otoo folgte.

Auch Daniel Okyere war am Wochenende dabei. Er jongliert nicht nur mit großen Metallschüsseln, sondern balanciert auch übereinandergestapelte Bälle und Flaschen. Das Festival endete am Sonntagabend mit dem Waterman, auch bekannt als Winston Carter. Der Mann ais Liberia kann in kürzester Zeit viereinhalb Liter Wasser trinken, um die Flüssigkeit dann in Fontänen wieder auszuspucken. Zudem gab es am Abend noch eine Limbo- und Feuershow.

Künftig an drei Tagen?

Veranstalter des Festivals war der Verein Afrika mit Sitz in Düren, der für das Festival in Eschweiler mit Kulturmanager Max Krieger kooperierte. Schon jetzt gibt es Überlegungen, das Festival künftig auf drei Tage auszudehnen, da es sehr viele Anfragen für die Teilnahme am Festival gibt. Etliche Künstler mussten in diesem Jahr jedoch abgelehnt werden. Aber es war ja sicherlich nicht das letzte Afrika-Festival am Blausteinsee und bei der Stadt steht man der Idee eines längeren Festivals offen gegenüber.

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