Eschweiler - Adventskonzert bei Kerzenschein in der Dreieinigkeitskirche

Adventskonzert bei Kerzenschein in der Dreieinigkeitskirche

Von: ran
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Volles Haus: Den sieben Chören und Instrumentalgruppen der Evangelischen Kantorei gelang es mit dem Adventskonzert, das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen.

Eschweiler. Mit „festlich“ war das Adventskonzert der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler überschrieben. Doch ebenso hätte es feierlich, mitreißend und humorvoll heißen können. Oder einfach schön.

Denn was das Bläserquartett, der Posaunenchor, der Handglockenchor „Bells of Glory“, der Flötenkreis „Flauto dolce“, das Vocalensemble, der Gospelchor „The Trinity Gospel Company“, der Seniorenchor sowie einige Gesangssolisten der Kantorei unter der Gesamtleitung von Kantor Gerhard Behrens ihrem Publikum in der vollen Dreieinigkeitskirche am Vorabend des dritten Advents boten, ließ die weihnachtliche Vorfreude hochschnellen.

In der von Kerzenlicht erfüllten Atmosphäre des Gotteshauses, an der auch einige syrische Flüchtlinge, die mit starkem Applaus begrüßt wurden, teilnahmen, reichte die Bandbreite von geistlicher Chormusik über Gospelklänge des norwegischen Komponisten Tore W. Aas bis hin zu weihnachtlichen Klängen wie „Macht hoch die Tür“ oder gleich neun „Bläservariationen“ von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.

Ergänzt wurde das Programm durch Lesungen von Pfarrer Dieter Sommer, der mal humorvoll von der Gefahr „des Traumas auf Grund eines leeren Stiefels zu Nikolaus“ zu berichten wusste, mal stimmungsvolle Gedichte von Andreas Gryphius und Jochen Klepper vortrug. Das Bläserquartett unter der Leitung von Marita Ehm eröffnete das rund zweieinhalbstündige Konzert mit drei Choralbearbeitungen des Liedes „Nun komm, der Heiden Heiland“.

Dabei wechselten sich die Instrumentalisten mit den Sängern des Vocalensembles und des Seniorenchores ab, die gemeinsam mit dem Posaunenchor das Publikum einluden, das Werk mitzusingen. Wunderbar gestaltete sich der Übergang zu den Protagonisten des von Monika Pfennigs geleiteten Handglockenchors „Bells of Glory“, die mit ihren Interpretationen von unter anderem „Entre le boef et lane gris“ oder „Angels Carol“ ihre Zuhörer in eine andere Welt entführten und so zu den eher leisen Publikumslieblingen des Konzertabends avancierten.

Der Flötenkreis „Flauto dolce“ unter der Leitung von Ulrike Tulka forderte mit dem englischen Traditional „Deck the halls“ den Applaus der Gäste heraus. Wie vielseitig die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde aufgestellt ist, bewiesen einerseits die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles mit fünf- und sechsstimmigen Motetten, darunter „Übers Gebirg Maria geht“ von Johann Eccard, und andererseits die Mitglieder der „Trinity Gospel Company“, die „Joy to the world“ und „Mighty wonder“ erklingen ließen.

Als Solistenensemble glänzten am Samstagabend Margeth Böhland, Yvonne Debald (beide Sopran), Conny Schmidt, Marion Swiechota, Monika Ekberg (alle Alt), Markus Paulmann, Wilfried Schultheis (beide Tenor) und Ulrich Sonntag (Baß).

Und selbstverständlich nahm Kantor Gerhard Behrens in der Schlussphase des Adventskonzerts auch noch einmal das Publikum in die Pflicht. Kurzerhand ließ er die Gäste von den Sängern des Vocalensembles umzingeln. So erklang wenig später der sechsstimmige Kanon „Ubi sunt gaudia“, dem zum krönenden Abschluss die „Night of silence“ von Daniel Kantor folgte.

Mit ihren Spenden unterstützten die Konzertbesucher die Arbeiterwohlfahrt, die in den Flüchtlingsunterkünften der Indestadt helfend aktiv ist.

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