Abschluss an der Waldschule: Fröhliche, aber auch wehmütige Momente

Von: ran
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Wichtige Etappenziele erreicht: Die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Waldschule feierten im Pädagogischen Zentrum ihre unterschiedlichen Schulabschlüsse, die ihnen zahlreiche Chancen für ihre Zukunft bieten.

Eschweiler. Viele Wege führen zum Ziel! Und die unterschiedlichsten Wege beschreiten in Zukunft die 139 Schülerinnen und Schüler der nun ehemaligen 10. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Waldschule, die am vergangenen Freitag im Pädagogischen Zentrum gemeinsam mit ihren Lehrern, Eltern, Familienangehörigen und Freunden ihren „krönenden Abschluss“ feierten.

32 Schüler erhielten den Hauptschulabschluss, 39 Jugendliche verlassen die Waldschule mit der Fachoberschulreife (Realschulabschluss) in der Tasche und 68 Schülerinnen und Schüler erhielten mit ihren Zeugnissen die Qualifikation zur Oberstufe. Zahlreiche Schüler der letztgenannten Gruppe werden sich nach den Sommerferien somit erneut in „ihrer“ Waldschule einfinden, um den Weg in Richtung Abitur oder Fachabi einzuschlagen.

„Jeder Abschluss ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit, denn an dieser Schule steht nicht alleine der absolute Leistungsgedanke im Vordergrund“, machte Lehrerin Irmgard Reinhart deutlich. So betonten die Schüler Romina Römers, Gina Sevecke, Laura Seidel und Tom Hermann in ihrer Rede die Vielfalt der Zukunftspläne ihrer Altersgenossen, die vom Einstieg in die Ausbildungsberufe Maler, Medizinische Fachangestellte oder Mechatroniker über die Fortsetzung der Schullaufbahn am Berufskolleg Eschweiler bis hin zum „Angriff“ auf das Abitur reichten.

Ausgehend von der Grundidee „Pusteblume“, die aus einer festen Basis heranwachse, erblühe und sich dann in unterschiedlichste Richtungen verstreue, zeichnete das Quartett mögliche Zukunftswege nach.

Schulleiter Joachim Herzog unterstrich in seiner kurzen Ansprache, stolz auf die guten Abschlüsse der Schüler zu sein. Das beeindruckende Gesamtergebnis sei auch auf Grund des Zusammenspiels einiger Faktoren zustande gekommen: „Die Einführung eines Klassenrates und die Coachstunden haben zum Zuwachs an sozialer Kompetenz und an Fähigkeit zur Reflexion geführt.

Das Konzept der Berufsorientierung hat euch von Klasse fünf an begleitet. Ihr habt Wissen und Können in verschiedensten Fächern erworben sowie die Fähigkeit zum Miteinander und die Bereitschaft, Verantwortung für diese Schule, die Umwelt und die Gesellschaft zu übernehmen.“ In weiteren Ansprachen beglückwünschten Bürgermeister Rudi Bertram, der Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Kroyna sowie Andrea Lehambre, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, die Schüler.

Unter der Moderation der Schüler Eva Keischgens, Eileen Grau, Alisha Belegu und Niklas Lexis bot die Feierstunde zahlreiche fröhliche, aber auch einige wehmütige Momente. Musikalisch gestaltet wurde der Schulabschluss unter anderem von Jan Andres, der bereits während des gut besuchten ökumenischen Wortgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Barbara mit einigen Trompetensoli glänzte, sowie von der Musikklasse des Jahrgangs, die unter der Leitung von Lehrer Hubert Mörkens den Welthit „We are the world“ vortrug, um damit die Vielfalt der Schüler der Gesamtschule Waldschule hervorzuheben.

Per Diavortrag blickten die Schüler noch einmal auf die sechs Schuljahre zurück, ein Filmvortrag von Nicole Erbe und Ludwig Kuckartz vom Projekt „Kulturrucksack“ bot individuelle Blicke zum Thema „Abschied“. Abgerundet wurde die Abschlussfeier auf dem Schulhof, wo die Absolventen Luftballons, auf denen Wünsche für die Zukunft verewigt waren, gen Himmel steigen ließen.

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