90 Stunden sollen sie fit machen für den Ernstfall

Von: jana
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Verstärkung für die Feuerweh
Verstärkung für die Feuerwehr: 23 junge Feuerwehranwärter haben ihre Ausbildung mit Bravour bestanden und werden bald ihre ehrenamtliche Arbeit beginnen. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Wie funktioniert die Wasserentnahme aus offenem Gewässer? Wie nimmt man ein Strahlrohr vor? Und wo befinden sich die einzelnen Utensilien, die man für einen Löscheinsatz braucht? - 23 junge Feuerwehranwärter haben jetzt unter Beweis gestellt, dass sie all diese Fragen aus dem „ff” beantworten können.

Denn die Mädchen und Jungen des Grundausbildungslehrgangs 2011/2012 der Freiwilligen Feuerwehr hatten zuvor fleißig mit ihrem Lehrgangsleiter und Oberbrandmeister Robin Psotta, Ausbildungsleiter Ralf Latz sowie den Ausbildern Stefan Fuhrmann, Mario und Michael Kortz sowie diversen Ausbildern der freiwilligen Feuerwehr Eschweiler geübt: An sechs Wochenenden und in 90 Unterrichtsstunden wurde ihnen das feuerwehrtechnische Grundwissen für Löscheinsätze und Erste Hilfe vermittelt.

Jetzt galt es, das erworbene Wissen bei einer praktischen Prüfung in Kleingruppen unter Beweis zu stellen. Dabei hatten Harald Pütz, Leiter der Feuerwehr Eschweiler, und Axel Johnen, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, stets ein wachsames Auge darauf, ob auch alles richtig und genau gemacht wurde. Anschließend stellten die beiden Stadtbrandinspektoren den Prüflingen noch ein paar technische Fragen.

Die praktische Prüfung bildet den Abschluss des ersten Teils des zweijährigen Grundausbildungslehrgangs. Danach folgt noch der Atemschutzlehrgang im Februar 2012, bevor im Modul 3 und 4 vor allem die technische Hilfeleistung erlernt wird. Mit absolvierter theoretischer und praktischer Abschlussprüfung und Abschluss des 18. Lebensjahres werden die Ausgebildeten dann gleich ihre Arbeit bei der Feuerwehr beginnen.

Die 23 Feuerwehranwärter haben die praktische Prüfung des ersten Teils der Ausbildung allesamt mit Bravour bestanden, was nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Ausbilder zum Strahlen brachte.

Ausbilder Robin Psotta freute sich, dass es gleich mit seinem ersten Lehrgang so gut gelaufen ist: „Es macht wirklich viel Freude, die Entwicklung der jungen Menschen zu sehen. Am ersten Tag schauten sie einen noch mit großen Augen an und hatten so viele Fragen. Und jetzt wissen sie fast schon wie die Profis, wo sich die wichtigsten Geräte in den Feuerwehrfahrzeugen befinden und für was man sie benötigt.”

Natürlich durfte auch ein dickes Lob von Harald Pütz nicht fehlen: „Es ist schön, sein Wissen an die Mädchen und Jungs weiterzugeben und zu sehen, wie gut sie es umsetzen. Macht weiter so!” Auch Bürgermeister Rudi Bertram gratulierte den stolzen Feuerwehranwärtern und betonte: „Es ist toll, dass wir so aktive und engagierte junge Leute in der Stadt haben”.

Abschließend gab es natürlich die ersehnten Zeugnisse. Danach ging es für die Feuerwehr gleich zum nächsten Einsatz, worauf sich einer der Auszubildenden besonders euphorisch zeigte: „Dürfen wir schon mit?”
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