400 Zuschauer sind ganz hin und weg

Von: thd
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In welche Richtung soll es den
In welche Richtung soll es denn gehen? Die Feen wollen Gerda zuerst etwas verwirren, sind sich später aber einig, dass sie ihr bei der Suche helfen wollen. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Auch in diesem Jahr hat das „Theater Zauberhaft” mit einem sehr zauberhaften Stück beeindruckt. „Die Schneekönigin” fasste Erwachsene und die Kinder in ihren Bann und führte im Autohaus Koch einen adventlichen Höhepunkt vor.

Eine Erzählerin begleitete in einem wunderschönen glitzernden Kostüm das Märchen von einer Szene in die nächste und stellte zu Beginn direkt die böse Hauptperson vor. Die Schneekönigin demonstrierte in ihrem blauen Gewand und mit der weißen langen Mähne ihre Macht von Beginn an und niemand der Zuschauer wollte mit dem tollpatschigen Diener tauschen, der den Spiegel des Teufels zerbrach. Mit dem Spiegel war es möglich die ganze Welt zu beherrschen. Um ihn zu reparieren, bediente sich die böse Königin der kalten Jahreszeit auch an den Menschen und nimmt Kai gefangen, der alle Teile zusammenfügen sollte. Aber zum Glück scheute seine Freundin Gerda keine Furcht und machte sich auf die Suche nach ihm.

Auf ihrem Weg in das Schloss der Eiskönigin erlebte sie viele Abenteuer und muss sich mit den Jahreszeiten auseinander setzten. Die Frühlingsfee, die Sommerfee und auch die Herbstfee erschwerten Gerda die Suche, unterstützen sie dann schließlich doch noch und zeige n ihr den Weg zum Schloss. Dort wartete die größte Herausforderung: Kai hatte den Spiegel bereits repariert und die Macht der Schneekönigin war stärker wie nie zuvor. Da Gerda aber der größten Macht von allen bekannt war, der Liebe, zauberte sie mit ihrer Brosche einen König für die Königin und erwärmte somit ihr Herz. Gerda und Kai konnten am Ende zur Freude aller Kinder wieder zu ihrer Großmutter zurückkehren.

Das Stück spielte auf zwei Etagen. Vor einer sehr aufwändigen und detaillierten Kulisse führten die Akteure im unteren Bereich der Ausstellungshalle die Zusammentreffen mit den Jahreszeiten vor. Dagegen wurde es mit ansteigender Höhe immer kälter, da auf der Empore das Reich der Schneekönigin mit einem großen Schlitten aufgebaut war und die 400 Zuschauer zum Staunen brachte. Damit die Kinder auch alles sehen konnten, saßen sie in den vorderen Stuhlreihen vor ihren Eltern und Großeltern.

Die zwei Vorstellungen waren am Wochenende restlos ausverkauft - und das schon drei Wochen vorher. „Das freut uns am meisten und wir überlegen im nächsten Jahr mehr als zwei Vorstellungen zu machen, da die Nachfrage sehr groß war”, erklärte Dorothea Manstein, die die Schneekönigin spielte. „Die letzten Wochen waren sehr anstrengend. Aber der Lohn am Ende ist am größten.”

Viele beglückwünschende Worte gab es nach den Vorstellungen von den Eltern und vielen Kindern und die Kinder sahen, dass die Schneekönigin überhaupt nicht böse war, sondern von Grund auf ein großes Herz hatte.

Über ein halbes Jahr haben die Mitglieder des Theater-Zauberhaft an dem Stück gearbeitet. Die Schauspieler, Gerda (Christina Kappes), Kai (Miriam Gradel), die Großmutter (Marlene Graf), die Frühlingfee (Denise Koch), die Sommerfee (Marion Rotheut), die Herbstfee (Margaret Wollersheim), der Erzähler (Andrea Herrmann) und viele Akteure im Hintergrund freuen sich auf das kommende Jahr mit einem neuen Stück. Neue Gesichter sind im Team immer gerne gesehen. Nicht nur für das Schauspiel, sondern auch für das Nähteam, das Kulissenteam und anderen Aufgaben im Hintergrund ohne die eine Aufführung nicht möglich wäre. Bei Interesse kann über die Homepage www.theater-zauberhaft.de Kontakt aufgenommen werden.
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