Eschweiler - 40 Jahre Jugendfeuerwehr: Der Griff zum Schlauch ist längst nicht alles

40 Jahre Jugendfeuerwehr: Der Griff zum Schlauch ist längst nicht alles

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Früh übt sich, wer die Mensc
Früh übt sich, wer die Menschenleben von Morgen rettet: Zum 40-jährigen Bestehen organisierten die rund 90 aktiven Jungs und Mädels eine große Info-Veranstaltung auf dem Eschweiler Marktplatz. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Die Feuerwehr ist längst nicht mehr nur das gewohnte „Tatütata”. Sie ist viel mehr als das. Denn sie löscht nicht nur Brände, sondern rettet auch Menschen aus lebensgefährlichen Situationen, leistet technische Hilfe und ist inzwischen sogar bei Umwelteinsätzen tätig.

Kein Wunder also, dass der berufliche Traum eines jeden kleinen Jungen oder auch Mädchens zumeist wie folgt lautet: Ich will Feuerwehrmann werden.

Und dieses jugendliche Engagement braucht das Land, hierbei ist die Jugendfeuerwehr das Stichwort. Aus diesem Grund veranstalteten die Jugendgruppen der Feuerwehr Eschweiler-Mitte, Röhe, Kinzweiler, Dürwiß, Lohn, Weisweiler und Bohl zu ihrem 40-jährigen Bestehen ein großes Fest mitten auf dem Marktplatz. Dort tummelten sich beeindruckende Fahrzeuge, viele kleine und große Feuerwehrmänner, Ausbilder, Betreuer und neugierige Gäste. Schließlich feierten sich die rund 90 aktiven Jungen und Mädchen der insgesamt sieben Jugendgruppen nicht selbst, sondern wollten auf sich aufmerksam machen und die Gäste auf dem Marktplatz informieren. „Jugendfeuerwehr macht auch Spaß”, so Pressewart Ralf Lenzing.

Die Zehn- bis Siebzehnjährigen lernen hierbei auf spielerische Art, was es heißt, bei der Feuerwehr tätig zu sein. Woche für Woche werden wichtige Kenntnisse in der Theorie als auch Praxis vermittelt. Jeden Freitag ab 18 Uhr treffen sich die Ausbilder und Betreuer mit ihre n Jugendgruppen in den Wachen der jeweiligen Ortsteile. Die Ausrüstung samt Stiefeln, Helm, Hose und Jacke stellt die Stadt.

Vielfältiges Angebot

„Das ist ein Verein, bei dem die Eltern nicht draufzahlen, sondern etwas bekommen”, so Lenzing weiter. Zudem gebe es viele Ausflüge, Wettbewerbe, Turniere, kleinere Grillfeste oder auch Spiele- und Filmabende. Für die Jugendlichen sei die Feuerwehr eine sehr gute Freizeitgestaltung und definitiv eine Alternative zum Herumlümmeln auf der Straße. Denn dort lernen sie etwas, treffen auf Kids in ihrem Alter, unternehmen gemeinsam viele Ausflüge und stärken ihren Teamgeist. Die Feuerwehr ist schließlich nur als Gruppe stark.

Sobald die „Kids” dann das 17. Lebensjahr überschritten haben, gehören sie zu den Aktiven des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes. Und hier fehle es am Nachwuchs, so Lenzing. „Wir suchen auch nach wie vor nach Quereinsteigern, die auch noch mit 18 der Feuerwehr beitreten.”

Besondere Vorkenntnisse seien nicht nötig, und willkommen sei ohnehin jeder, der sich gerne engagieren möchte. Wer also gerne wissen möchte, wie Brandschutz am besten funktioniert, wie ein brennendes Haus zu löschen ist, Menschen zu evakuieren sind und ein Feuerwehrauto aufgebaut ist, der ist bei der Feuerwehr genau richtig. Und wer dann noch gerne Ausflüge in der Gruppe unternimmt oder Lust auf einen Spieleabend hat, der sollte sich melden.
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