2837 Menschen ohne Arbeit

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2837 Menschen in Eschweiler suchen einen neuen Job. Foto: dpa

Eschweiler. Die Arbeitslosigkeit ist von Januar auf Februar um 22 auf 2837 Personen gestiegen. Das waren 45 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 9,6 Prozent – sie war damit genauso hoch wie im Vorjahresmonat.

Damit wiest Eschweiler nach wie vor die zweithöchste Quote im Bezirk Aachen-Düren auf. In Stolberg sind es 10,2 Prozent, in der Stadt Aachen 9,4 Prozent. Die Quote in Alsdorf liegt bei acht Prozent. In der Indestadt meldeten sich im Februar 483 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 45 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 466 Personen ihre Arbeitslosigkeit (minus 52). Seit Jahresbeginn gab es 1002 Arbeitslosenmeldungen, das ist ein Minus von 33 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 920 Abmeldungen von Arbeitslosen (minus 11).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Februar um 45 Stellen auf 405 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 102 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Februar 115 neue Arbeitsstellen, 29 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 195 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 52. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zu Januar konstant geblieben (1201). Rückgänge sind bei den jüngeren Eschweilern zu verzeichnen. Im Januar waren 262 der 15 bis 25-Jährigen ohne Arbeit, im Februar 253. Allerdings sind die Arbeitslosenzahlen der Menschen ab 50 Jahren angestiegen.

Auch die Zahl der arbeitslosen Menschen ausländischer Herkunft ist gestiegen, was Doris Schillings, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Aachen-Düren, wie folgt erklärt: „Der Blick auf weitere Ursachen des Anstiegs zeigt, dass geflüchtete Menschen nach ihrer Anerkennung in den Status der Arbeitslosigkeit übergehen und sich so die Arbeitslosigkeit von Ausländern im Vergleich zum Vorjahresmonat überproportional erhöht hat.“

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