253 junge Feuerwehrleute zeigen im Dürwisser Sportpark ihr Können

Von: ran
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Gemeinsam sind wir stark: 253 Jugendfeuerwehrmänner und -frauen bewarben sich am Sonntag im Dürwisser Sportpark am See bei der Abnahme der Leistungsspange für das höchste Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Feuerwehrmänner und -frauen benötigen zahlreiche Fertigkeiten und Kenntnisse, um ihre fordernden und nicht selten auch gefährlichen Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit meistern zu können.

Dazu zählen sowohl körperliche Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer, aber auch feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen. Um auch in Zukunft in Sachen Brandschutz, technische Hilfeleistung, Rettungsdienst und auf vielen weiteren Gebieten gut aufgestellt zu sein, ist die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr von größter Wichtigkeit.

Am Sonntag zeigten 253 Jugendfeuerwehrmänner und -frauen im Alter von 16 bis 18 Jahren der Wehren Eschweiler-Stadtmitte sowie Kerpen, Leverkusen, Erkelenz, Übach-Palenberg, Inden-Aldenhoven, Langerwehe, Wesel, Baesweiler, Dormagen, Meerbusch, Heinsberg, Möhnesee, Bad Münstereifel, Rheinbach, Mühlheim an der Ruhr und Wuppertal im Dürwisser Sportpark am See ihr Können. Ziel: Die Leistungsspange als höchstes Leistungsabzeichen für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Vor 30 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr innerhalb des Löschzugs Eschweiler-Stadtmitte ins Leben gerufen. Neben den Feiern zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Eschweiler ein weiteres Jubiläum des Jahres 2014 und Grund genug, zur Abnahme der Leistungsspange nach Eschweiler-Dürwiß einzuladen. Bei den Prüfungen in fünf Bereichen stand dabei vor allem eines im Vordergrund: Die erfolgversprechende Gemeinschaftsleistung einer neunköpfigen Gruppe, in der der Stärkere dem Schwächeren hilft.

Unter den aufmerksamen Augen des Abnahmeberechtigten Thomas Schnell aus Bottrop standen das Auslegen einer Schlauchleitung als Schnelligkeitsübung, das Vortragen eines Löschangriffs, Kugelstoßen, ein Staffellauf sowie die mündliche Beantwortung von Fragen auf dem Programm. „Dabei stand die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe über allem“, betonte Ralf Lenzing, Pressesprecher der Jugendfeuerwehr Eschweiler. „So standen weder im Kugelstoßen noch im Staffellauf die Einzelleistungen im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, als Gruppe 1500 Meter in der Zeit von vier Minuten und zehn Sekunden zurückzulegen.

Die neun Läufer laufen dabei nacheinander und bestimmen selbstständig, wer wie viele Meter läuft. Um die Anforderung im Kugelstoßen zu erfüllen, muss eine Gruppe die für Jungen fünf und für Mädchen vier Kilogramm schwere Kugel insgesamt 55 Meter weit stoßen“, erklärte der Feuerwehrmann. Bei den Fragen zu den Themen Organisation, Ausrüstung, Gerätschaften, Unfallverhütung sowie Löschmittel und Löschverfahren galt es dann jedoch für die Nachwuchsfeuerwehrleute, auf sich selbst gestellt die Antworten zu finden.

Dass nur eine gute Jugendarbeit die Basis für die Zukunft der Feuerwehren legen kann, darüber waren sich Bürgermeister Rudi Bertram, der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, Harald Pütz als Leiter der Feuerwehr Eschweiler, Kreisbrandmeister Bernd Hollands, Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch und Ehrenkreisjugendfeuerwehrwart Willi Gillmann einig. „Die Jugendspange ist für die Jugendlichen ein großer Anreiz, auszutesten, zu welchen Leistungen sie fähig sind“, so Ralf Lenzing, der die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr in Eschweiler als stabil bezeichnet. „Allerdings ist es sehr schade, dass nur wenige Mädchen Interesse an der Feuerwehr zeigen. Dabei sind Mädchen und Frauen genauso leistungsstark wie Jungen und Männer.“

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