24-Stunden-Rennen: Jochen Krumbach landet erneut auf dem Podium

Letzte Aktualisierung:
15290886.jpg
Jochen Krumbach und sein Team waren nach den Erfolgen in Dubai und am Nürburgring jetzt beim 24-Stunden-Rennen in Portimao dabei. Für Krumbach war es das dritte Rennen in diesem Jahr. Foto: Georg Weiss

Eschweiler. Nach einer tadellosen Leistung beim 24-Stunden-Rennen in Portimao musste sich das WTM-Quartett Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Nico Menzel im Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 nur dem Ferrari 488 GT3 von der Scuderia Praha geschlagen geben.

Bereits in den verschiedenen Trainingssitzungen zeigte WTM-Racing eine starke Vorstellung. Im entscheidenden Qualifying stellte Krumbach den Ferrari mit einer Rundenzeit von 1.45,187 Minuten auf Startplatz vier. Krumbach: „Wir waren ein wenig zu vorsichtig unterwegs, aber das geht in Ordnung, die Zeitabstände waren gering und bei einem 24-Stunden- Rennen kann viel passieren.“

Der Wochenspiegel-Ferrari etablierte sich nach dem Start zur 24-Stunden-Hatz schnell in der Spitzengruppe. Nach drei Stunden übernahm das Team erstmals die Spitzenposition, die in der Folge aufgrund der unterschiedlichen Rhythmen der Tankstopps häufig wechselte. Bald entwickelte sich an der Spitze ein harter Zweikampf mit dem Ferrari 488 GT3 von der Scuderia Praha. Der Fight hielt fast über die gesamte Distanz an, dabei wechselte immer wieder die Führung und der Abstand betrug nie mehr als zwei Minuten.

Im Laufe der Nacht kontrollierte der WTM-Ferrari das Rennen und behauptete einen Rundenvorsprung gegenüber dem Scuderia Praha Auto. Das Schicksal lächelte durch die Algavre-Morgensonne, als aufgrund eines für WTM-Racing ungünstigen Moments ausgerufenen Code60-Phase und einem zufälligen Boxenstoppp der Tschechen aus einem Rundenvorsprung ein Rückstand von zwei Minuten wurde. Trotz aller Bemühungen und taktischen Versuchen konnte die WTM-Truppe diese Lücke nicht mehr schließen. Nach 24 Stunden oder 719 Runden hatte am Ende dann der GT3-Ferrari von der Scuderia Praha die Nase vorn.

Weiss: „Der Ferrari ist über die gesamte Distanz ohne eine einzige Schwierigkeit gelaufen. Dazu hat das Fahrerquartett toll harmoniert und einen guten Job gemacht.“ Für Jochen Krumbach war es nach den Erfolgen in Dubai und Nürburgring bereits das dritte Top-Resultat bei 24-Stunden-Rennen in diesem Jahr. „Ich freue mich sehr über diesen Hattrick, so etwas gelingt nicht oft. Dieses Rennen war sehr anstrengend, aber es war guter Motorsport. Wir haben fast das gesamte Rennen auf der Strecke um die Spitzenposition gekämpft. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht hat, war es eine klasse Veranstaltung. Unglaublich, wie zuverlässig unser Ferrari funktioniert.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert