24. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Auszeichnungen für Jandeleit, Bittins und Birtel

Von: ran
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Individuelle Auszeichnungen: Mike Jandeleit (bester Torhüter), Christian Bittins (Torschützenkönig) und Stephan Birtel (Schütze des 3100. Tores) wurden von Klaus Wohnaut (v. l.) geehrt. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die 24. Eschweiler Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist Geschichte. Und sie hat einige Gewinner zu verzeichnen! Zu allererst die Sportfreunde Hehlrath, die als Ausrichter neben und fußballerisch auf dem Platz, wo es den zweiten Titel in der Geschichte der Meisterschaft zu feiern gab, eine hervorragende Figur machten.

So konnte der Vorsitzende Karl-Heinz Neumann nach dem Finale eine rundum positive Bilanz ziehen: „Mein Dank gilt den Verantwortlichen der Sparkasse, den Vertretern aller anderen Eschweiler Vereine, mit denen wir hervorragend zusammenarbeiten, und natürlich allen meinen Helfern, vor allem Geschäftsführer Andreas Schüppen und seiner Familie. Wir haben zwei Tage lang, trotz aller Emotionen, fairen Fußball und ein faires Publikum erlebt. Und die Zuschauerzahl, vor allem gegen Ende des Turniers, hat meine Erwartungen übertroffen.“

Als Sieger dürfen sich wohl auch die indestädtischen Fußball-Frauen fühlen. Und zwar sowohl Stadtmeister Germania Dürwiß als auch Vize Falke Bergrath. Denn was die Kickerinnen am Samstagnachmittag beim von Tim Schmitz initiierten „Premierenspiel“ um den Stadtmeistertitel auf das Hallenparkett zauberten, war aller Ehren wert. Fortsetzung unbedingt erwünscht.

Eine weitere Neuerung im Programm war die Auszeichnung für den besten Torhüter des Turniers. Wobei die Entscheidung, wer zum besten Keeper bestimmt wird, natürlich immer subjektiv bleiben wird. In diesem Jahr durfte sich Mike Jandeleit von Rhenania Eschweiler über ein von Sparkassen-Gebietsdirektor Klaus Wohnaut überreichtes Präsent freuen. Die beiden weiteren Individual-Auszeichnungen sind dagegen objektiv zu beurteilen: Christian Bittins (SV St. Jöris) wurde mit sieben Treffern Torschützenkönig, Stephan Birtel (Preußen Hastenrath) erzielte das 3100. Tor in der Geschichte der Hallenstadtmeisterschaft, die in bewährter Form vom Organisationsteam mit Wilfried Pütz, Willi Greven, Matthias Hanf, Helmut Brief und Hallensprecher Tim Schmitz über die Bühne gebracht wurde.

Eine wie immer schwierige Aufgabe hatten die Schiedsrichter zu erledigen. Selbstverständlich gab es diskutable Entscheidungen, doch die Unparteiischen Thomas Bongard, Marlon Ganser, Yannik Longerich, Marcel Mouhlen-Schulz, Yilmaz Cekin, Thomas Pohl, Alex Pohl und Geert Desmedt brachten die 27 Partien insgesamt souverän zu Ende, auch wenn mancher Spieler und Zuschauer hin und wieder anderer Meinung war. So kamen die Emotionen nicht zu kurz, blieben aber im Rahmen. Nur die allzu hämischen „Ihr könnt nach Hause fahren“-Rufe in Richtung der Spieler von Germania Dürwiß, die mit dem 1:1-Unentschieden gegen Fortuna Weisweiler die Qualifikation für das Halbfinale verpassten, waren überflüssig.

St. Jöris überzeugt

In sportlicher Hinsicht überzeugte neben Champion Sportfreunde Hehlrath vor allem C-Liga-Herbstmeister SV St. Jöris. Zwei Vorrundensiegen ohne Gegentor ließ die Mannschaft von Trainer Wilfried Lisowski am Sonntag während der Endrunde zunächst drei weitere Erfolge in den Gruppenspielen folgen, bevor im Halbfinale die hoch gehandelte Weisweiler Fortuna mit 4:1 bezwungen wurde. Im Endspiel gegen die gut organisierten Sportfreunde vernachlässigten die SV-Akteure dann vielleicht zu sehr den Kombinationsfußball und versuchten es stattdessen oft mit Schüssen aus der Distanz. Dennoch ein gelungener Auftritt der St. Jöriser. Wie immer diszipliniert, kompakt und als Mannschaft auftretend präsentierte sich Preußen Hastenrath. Lohn war der Einzug in die Runde der letzten Vier, wo jedoch Hehlrath eine zu hohe Hürde darstellte. Individuell stark, aber häufig etwas zu verspielt zeigte sich Fortuna Weisweiler.

So kam auch für den B-Liga-Spitzenreiter das Aus in der Vorschlussrunde. Bezirksligist und Titelverteidiger Germania Dürwiß musste nach der glücklichen Endrunden-Qualifikation auch am Sonntag zur Kenntnis nehmen, dass momentan selbst auf Eschweiler Boden die Trauben hoch hängen. Immerhin ließen die Germanen nach der Niederlage gegen Hehlrath zum Endrunden-Auftakt nicht die Köpfe hängen, besiegten den SCB Laurenzberg mit 4:1 und schnupperten nach dem Führungstreffer im entscheidenden Spiel gegen Weisweiler am Halbfinale. Der Ausgleich der Fortuna besiegelte jedoch das Ausscheiden. Wenig zu bestellen hatte am Sonntag Feldfußball-Stadtmeister Rhenania Lohn. Klare Niederlagen gegen Hastenrath (1:4) und St. Jöris (2:5) brachten das frühe Aus. Da half auch der 7:1-Sieg über Rhenania Eschweiler zum Abschluss nichts.

Ein anderes Gesicht

Nach der 24. Auflage der Hallentitelkämpfe steht nun im kommenden Jahr also ein Jubiläum an. Die 25. Eschweiler Hallenfußball-Stadtmeisterschaft wird aber ein etwas anderes Gesicht erhalten. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden in einem Jahr nur noch elf Teilnehmer um Sieger- und Wanderpokal kämpfen. Schließlich ist die Fusion des FC Preußen Hastenrath und des SV Nothberg zum (voraussichtlich) SC Berger Preuß beinahe in trockenen Tüchern.

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