19 Firmen stellen sich in Realschule Patternhof vor

Von: jw
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Beim Berufsinformationsabend der Realschule Patternhof haben sich in diesem Jahr einige neue Firmen vorgestellt. Mit dabei waren Mitarbeiter der Firmen Keschgens, Bäckerei Moss, Saint Gobain Sekurit und Fahrschule Seeger. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. Beim diesjährigen Berufsinformationsabend der Realschule Patternhof platzte die Aula aus allen Nähten, als sich um 19 Uhr Schüler, Eltern und etliche Firmen sowie Mitarbeiter weiterführender Schulen dort eingefunden hatten. Schüler der achten und neunten Klassen die Möglichkeit, sich über Praktikums- und Ausbildungsplätze zu informieren.

Elke Cornetz, zweite Konrektorin, organisierte diesen Abend auch in diesem Jahr. „Für eine Schülerschaft gibt es einen Abend in dieser Form kein zweites Mal.“ Sie stellte den rund 450 Schülern und Eltern die 19 Firmen, unter anderem Aachener Bank, Bundespolizei, Dalli Werke, RWE, Sparkasse Aachen oder auch die Fahrschule Seeger und sieben Schulen aus der Region, vor.

Dieser Abend richtete sich an die Achtklässler, die bald einen Praktikumsplatz brauchen und vor allem an die Neuntklässler, die sich darüber Gedanken machen müssen, was sie nach ihrem Schulabschluss machen wollen. So bekommen sie einmal den Einblick in eine Ausbildung, aber auch in eine weiterführende schulische Laufbahn. Elke Cornetz erklärte, dass die Schüler so die Firmen kennenlernen und die Firmen nach neuen Auszubildenden suchen können. Dies sei eine „Win-Win“ Situation für beide Seiten. Außerdem sei es toll, dass die Firmen bereit seien, nach Feierabend noch drei Stunden zu investieren und die jungen Menschen über ihre Tätigkeiten zu informieren.

Cornetz sei es vor allem wichtig, dass die Gespräche auf Augenhöhe stattfinden. Jede Firma bringt Auszubildende mit, die von sich erzählen und ihre Erfahrungen teilen.

An diesem Abend haben die Schüler zudem die Möglichkeit, sich von den vielen Berufs- und Weiterbildungsangebote inspirieren zu lassen, denn viele von ihnen wissen noch gar nicht, in welche Richtung es in der Zukunft gehen soll.

Diese Veranstaltung ist auch für Kinder mit einem besonderen Förderungsbedarf gedacht. Brigitte Vonken-Möller, Sozialpädagogin, hat in diesem Jahr Elke Conretz im Bereich Inklusion unterstützt. In den Klassen acht und neun gibt es Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderungsbedarf. Der Berufsinformationsabend in der Schule bietet den Schülern ein sicheres und persönliches Umfeld, in dem sie sich in Ruhe die verschiedenen Möglichkeiten, die sie haben, anschauen können. Sie haben größere Schwierigkeiten, in der Berufswelt Fuß zu fassen. Manche können zum Beispiel aufs Berufskolleg und sich dort weiter ausbilden lassen, so dass sie zum Beispiel einen Hauptschulabschluss bekommen. Auch in der Realschule wird ihnen die Unterstützung gegeben, die sie benötigen.

Ab der siebten Klasse haben sie das Fach „Arbeitslehre“, in dem sie besonders gefördert werden. Für diese Schüler ist der Abend besonders nützlich, denn der persönliche Kontakt zu den Ausbildungsstätten und den Schulen ist für sie wichtig, damit sie sich ihnen vorstellen können.

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