15 neue Multimeter für die Bischöfliche Liebfrauenschule

Von: ran
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Unterstützen einen praxisbezogenen Chemie- und Physikunterricht: Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule präsentieren die Multimeter, deren Anschaffung eine Fördermaßnahme des Verbands der Chemischen Industrie möglich machte. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Der Schulunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern lebt nicht zuletzt von seiner Praxisnähe. Versuche, in deren Aufbau und Verlauf die Schüler direkt einbezogen werden und bei denen sie die Ergebnisse selbstständig messen und auswerten können, zeigen ihnen die Zusammenhänge auf und helfen ihnen, diese zu verstehen. Zu den Voraussetzungen zählt jedoch eine gute Ausstattung der Schule.

Die Verantwortlichen der Bischöflichen Liebfrauenschule können nun auf 15 Einheiten eines Multimeters der Firma Gossen Metrawatt zurückgreifen, die unter anderem zur Messung bei elektrochemischen Versuchen herangezogen werden können und sowohl im Chemie- als auch im Physikunterricht zum Einsatz kommen werden. Möglich machte diese Anschaffung eine Fördermaßnahme des Verbands der Chemischen Industrie NRW (VCI) in Höhe von 2500 Euro.

Sicherheitsstandards erfüllt

„Wir haben einen Antrag auf Unterrichtsförderung durch den Fonds des VCI gestellt. Dies ist alle zwei Jahre möglich. Allerdings reicht es nicht, einfach nur einen Brief zu schrieben. Im Antrag muss ein schlüssiges Unterrichtskonzept vorgelegt werden, was uns zum wiederholten Male gelungen ist“, erklärt Dr. Bernhard Collet, Fachgruppenleiter Chemie an der Bischöflichen Liebfrauenschule. „Klar ist auch, dass das zur Verfügung gestellte Geld zweckgebunden zur Förderung des experimentellen Unterrichts genutzt werden muss“, betont der Sicherheits- und Gefahrgutbeauftragte der Schule. Die neuen Geräte arbeiteten nicht nur sehr präzise sondern erfüllten auch alle Sicherheitsstandards, um Schüler mit ihnen arbeiten zu lassen. „Wir wollen die Multimeter in den Leistungs- und Grundkursen der Oberstufe, aber auch im Physik- und Chemieunterricht der Mittelstufe einsetzen, wo die Schüler in der Lage sein müssen, Messergebnisse zu bewerten“, so der Pädagoge.

2,7 Millionen Euro für Schulen

„Unsere Stiftung existiert seit 1950 und hat sich seit 1965 auch die Nachwuchsförderung auf die Fahne geschrieben“, macht Uwe Wäckers vom VCI deutlich. In diesem Jahr schütte der Fonds 12,6 Millionen Euro aus, von denen 2,7 Millionen Euro an Schulen gingen. „Diese Förderung ist auch bitter nötig. Denn auch wenn an der Bischöflichen Liebfrauenschule Leistungskurse im Fach Chemie die Regel sind, gilt dies für viele andere Schulen nicht. Dies zeigt aber auch, dass hier gute Arbeit geleistet wird“, sprach Uwe Wäckers abschließend ein Lob aus.

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